Jugendamt lädt zum Weltkindertag rund um die Alsdorfer Wasserburg ein

Von: dag
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Schleimige Angelegenheit: In Fühlwannen gab es unter anderem Spinnen zu ertasten. Wer wollte, konnte sich im Stelzenlauf erproben. Stockbrot am Lagerfeuer war der Hit – und lecker. Foto: Dagmar Meyer-Roeger

Alsdorf. Spielen, Entdecken, Ausprobieren, Toben und Genießen: Alles das bot der Weltkindertag rund um die historische Alsdorfer Wasserburg.

Zusammengestellt hatte das abwechslungsreiche Programm unter dem Motto „Zeit für Kinder“ der Arbeitskreis „Weltkindertag“, der aus rund 25 Alsdorfer sozialen Einrichtungen besteht. „Uns ist es wichtig, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie man mit Kindern eine sinnvolle Freizeitgestaltung aufbringen kann – ohne Fernsehen, ohne Medien“, sagte Agnes Migenda vom Jugendamt. „Eltern und Kinder sollen sich ausprobieren und die Sinne gemeinsam erproben.“

Unterschiedliche Spiele und interessante Angebote gab es dazu reichlich. Ob in Fühlwannen Nadeln im Heu oder gar Spinnen im Schleim zu ertasten, die Geschicklichkeit beim „Tafelgemurmel“ und die Treffsicherheit im Dosenwerfen oder Torwandschießen unter Beweis zu stellen – alle waren begeistert dabei. Kinder konnten sich im Wettnageln gegen Mama oder Papa behaupten oder gemeinsam das Schwungtuch schwingen, mit Schubkarren laufen und die eigens mitgebrachten Zicklein aus dem Tierparks beobachten. Mädchen und Jungen und die sie begleitenden Erwachsenen hatten großen Spaß.

Auch Sägen ist cool. Das jedenfalls fand Yannik Schiffers und hielt seinem Papa stolz ein abgesägtes Stück Holz unter die Nase. Zuvor hatte der Sechsjährige sich mit seinem Vater bereits ein Bobby-Car-Rennen geliefert.

Die Angebotspalette an spannenden und sinnvollen Ideen zur Freizeitgestaltung mit Kindern war groß, und es dürfte für jeden Geschmack etwas dabei gewesen sein.

Ob Groß oder Klein, Stockbrot am Lagerfeuer backen, war schließlich der Hit – und durchaus lecker. Zudem lockten Limo, Kaffee, Kuchen und Waffeln und noch mehr Leckeres. Es sei „immer wieder schön, das Fest“, lobte Lars Brosien, „vor allem für Familien. Solche Aktionen dürften öfter sein.“ Begeistert war auch Tochter Clara, die sich gerade mit Papa im Stelzenlaufen übte. Zuvor hatte die Dreijährige ihren Spaß, als sie in der Schubkarre rasant durch den aufgebauten Parcours chauffiert wurde.

Gestartet war das Familienfest mit der Ankunft der Staffelläufer, die den Weg von Brunssum nach Alsdorf in mehreren Etappen zurückgelegt hatten. Es war bereits der 14. Staffellauf. Das Staffelholz beim Zieleinlauf trug diesmal Inci Demirci, die zum ersten Mal mitlief. Es sei „total klasse, dass jedes Jahr immer wieder eine Laufgruppe zusammen kommt“, lobte Agnes Migenda. Manche von ihnen waren bereits das zwölfte Mal mit von der Partie. Als kleines Dankeschön gab es für jeden Teilnehmer eine Trinkflasche.

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