Jugendämter stellen Konzept zur Förderung des Kinder- und Jugendschutzes vor

Von: ehg
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Würselen. Die Jugendämter der Städteregion Aachen haben gemeinschaftlich ein Konzept zur Stärkung und Förderung des Kinder- und Jugendschutzes entwickelt.

 Es enthält sowohl lokale, von jedem Jugendamt in eigener Zuständigkeit umzusetzende als auch städteregionale Bausteine, die gemeinsam realisiert werden sollen. Für die Umsetzung der städteregionalen Initiativen wurde, wie jetzt in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses berichtet wurde, ein Netzwerk gegründet. Zur Unterstützung dieses Netzwerkes konnten Kooperationspartner aus Industrie, Handel und Gewerbe, Verbänden und Institutionen gewonnen werden.

Mit der Umsetzung ist eine Steuerungsgruppe, die sich sozialpädagogischen Fachkräften der Jugendämter zusammensetzt, befasst. Die Geschäftsführung und die Koordinierung der gestellten Aufgaben ist beim Städteregions-Jugendamt angesiedelt. Die Steuerungsgruppe trifft sich einmal monatlich zum Austausch und zur Entscheidung über die Durchführung von geplanten Projekten.

Wie dem Bericht weiter zu entnehmen ist, stand 2013 die Aktion „AugenBlick mal“ im Vordergrund. Ihr Schwerpunkt lag im Bereich gewaltfreie Erziehung. Ihr Ziel war es, mit öffentlichkeitswirksamen Projekten eine positive Bindung von Eltern zu ihren Kindern zu stärken beziehungsweise Eltern zu motivieren, wertvolle Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Dabei geht es nicht nur darum, mehr Zeit miteinander zu verbringen, sondern diese auch gemeinsam positiv zu gestalten.

Denn: Eine starke Bindung zwischen Eltern und Kindern sei ein wichtiger Faktor zur Vermeidung von Gewaltanwendung. Im Jahr 2014 will sich die Steuerungsgruppe wieder mehr mit der gemeinsamen Arbeit und der Abstimmung der „Frühen Hilfen“ beschäftigen. Diese Basisarbeit ist in den letzten beiden Jahren aufgrund der Kampagnenarbeit, die sehr zeit- und personalaufwendig gewesen sei, weitgehend zurückgestellt worden. Es bestehe jedoch ein dringender Bedarf an Abstimmung und Planung der Bearbeitung von Alltagsthemen der „Frühen Hilfen“.

So soll das neue Jahr vor allem für diese Arbeit genutzt werden. Aktionen der bundesweiten Kampagne „Unterstützung, die ankommt“, sollen in das Netzwerk mit aufgenommen werden. Vor allem auch deshalb, um den Kinder- und Jugendschutz sowie die Angebote der „Frühen Hilfe“ in die Öffentlichkeit zu tragen.

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