„Joyful Spirit“ begeistert Zuhörer

Von: Christoph Hahn
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Viel Beifall verdient: Das Konzert in der Kirche St. Willibrord Merkstein mit „Joyful Spirit“ aus Raeren kommt beim Publikum sehr gut an. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Das war kein Konzert wie jedes andere: Schon vor Beginn drängten sich die Menschen in der Alt-Merksteiner Kirche St. Willibrord in so großer Zahl, dass höchstens auf der Schwelle des Portals noch ein paar Quadratmillimeter Platz waren.

Zusammengeführt hatte die Scharen das Benefizkonzert des Rotary-Clubs Kerkrade-Herzogenrath Eurode. Im Mittelpunkt standen freilich nicht die Organisatoren, sondern die Künstler – die Frauen und Männer des Chores „Joyful Spirit“ aus Raeren und die jungen Menschen aus dem nahen Kinderheim St. Hermann-Josef, denen der Erlös dieses Benefiz-Ereignisses zugutekam.

Staunen ließ jedoch nicht nur der enorme Zuspruch der Merksteiner und Herzogenrather – auch das künstlerische Niveau der Chor-Mitglieder schlug die Zuhörer in ihren Bann. Denn die Gäste aus Ostbelgien setzten nicht einfach das traditionelle geistliche Liedgut afroamerikanische Liedgut, also Spiritual und Gospel, 1:1 um. Denn neben traditionellen Titeln wie „Dry Bones“ und „Kumbaya“ standen immer wieder moderne Titel, die den Interpreten Gelegenheit boten, die packende Frische dieses musikalischen Genres darzutun.

Nie wurde in Alt-Merkstein bloß Text gesungen, sondern immer auch dramatisch und quasi plastisch gestaltet, also die an und für sich toten Buchstaben des Textes zum Leben erweckt. Das verfehlte seine Wirkung auf die Menschen in St. Willibrord nicht: Immer wieder standen sie auf und begleiteten den Gesang von „Joyful Spirit“ mit rhythmischem Klatschen, angesteckt vom lebendigen Klangbild von Titeln wie „We worship you“. Und dass die Damen des Chores im stimmlichen Alleingang bekannten „We never grow old“: Das Publikum glaubte es ihnen nur zu gerne.

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