Jeder Meter Zugweg ist ein Erlebnis

Von: mabie
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Roda Alaaf! Fantasievoll Kostümierte zeigten sich überall. Doch unter dem Meer sind diese jecken Vertreter in Herzogenrath wohl nicht wirklich Zuhause. Fotos (5): Markus Bienwald Foto: Markus Bienwald
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So recht wollte der süße junge Ritter dann doch nicht mit seiner Mutter fechten.
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Raubtiere gaben sich ein Stelldichein – auch mit Schnuller.
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Jecke Clowns hatten auch beim zentralen Tulpensonntagszug in Herzogenrath Hochkonjunktur.
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Ein aufgemaltes Lächeln war eigentlich nicht nötig, denn die Sonne lachte für alle Jecken.

Herzogenrath. Es war tierisch was los beim Tulpensonntagszug in Herzogenrath. Und das durfte durchaus wörtlich genommen werden, denn unter den gut 800 Teilnehmern in mehr als zwei Dutzend beteiligten Gruppen waren viele Tiere vertreten.

Natürlich nur in Kostümform, so zogen Affen, Giraffen und auch tolle Spinnen mit acht Beinen durch den langgezogenen Straßenort.

Der lange Zugweg machte den Teilnehmern aber gar nichts aus, denn schon beim Aufstellen auf der Voccartstraße in Straß gab es Tänze auf den Straßen und natürlich auch jede Menge jecke „Alaaf“-Rufe.

Dem schloss sich natürlich auch die Institution im Herzogenrather Karneval, Franz-Josef Kämmerling, an. Von seinem Reportagewagen aus hatte er nicht nur die toll kostümierten Jecken auch am Straßenrand jederzeit im Blick, er stelle die Truppen auch gerne vor.

Natürlich gehörte das dicke Ende des Zuges dem amtierenden Rötscher Dreigestirn mit Prinz Hans II. (Gasterich), der liebreizenden Jungfrau Jochanda (Jochen Jung) und dem mächtigen Bauer Ludwig (Kämmerling). Sie bekamen direkt schon zu Beginn Besuch von der in historischen Uniformen gewandeten Feuerwehr Rodas, die eigens eine Leiter anlegten, um den drei jecken Jungs ihre Aufwartung zu machen. Spätestens da war der närrische Lindwurm nicht mehr aufzuhalten. Denn dank des ausgesprochen sonnigen Märzwetters ließen sich tausende Menschen am Rand des Sonntagszuges blicken und machten beinahe jeden Meter zum Erlebnis.

Tieffliegende Kamelle wurden teilweise mit echten Jubelsprüngen gefangen, die überall verteilten Wagen für feste feiernde Truppen sorgten für Gesänge überall und auch viele Besucher aus den in Herzogenrath nun wirklich nahen Niederlanden brachten die dort sprichwörtlich überschwängliche Karnevalsstimmung mit. So war für beste Laune gesorgt, und spätestens, als die Jecken auf ihrem doch anstrengenden Weg in Herzogenraths Mitte ankamen, gab es auch am Zugrand kein Halten mehr.

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