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Jeckes Treiben ist nicht gefährdet

Von: hob
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Heimat des HTC und im Karneval
Heimat des HTC und im Karneval ein begehrter Veranstaltungsort: die Mehrzweckhalle an der Falterstraße in Foto: Holger Bubel

Alsdorf. Die Karnevalssession ist gerade erst gestartet, doch in Hoengen werden tiefe Sorgenfalten auf den närrischen Gesichtern sichtbar.

Der Grund: Die Mehrzweckhalle an der Falterstraße wurde - wie manch anderes Bauobjekt im Norden der Städteregion auch - im vergangenen August von den schweren Sommerunwettern heimgesucht und ist seitdem für die Nutzung, vornehmlich für den Sportbetrieb des Hoengener Turnclubs (HTC), gesperrt.

Doch in der Narrenzeit wird dieser Stätte eine weitere Bestimmung zuteil, als Veranstaltungsort für diverse Karnevalsveranstaltungen. Unter anderem eben auch die des HTC, dessen Vorsitzender Alfred Hogen sich zu Wort meldet: „Wir haben kein Zeichen der Stadt erhalten, dass die Halle Ende Januar, wenn wir unsere Veranstaltung haben, benutzbar sein wird”, sagt Hogen. Ohnehin ist der HTC, der mitgliederstärkste Alsdorfer Verein, von der Hallenschließung sehr gebeutelt. Aber da gibt es keine Kritik an die Stadt, sondern sogar Lob: „Der Regiebetrieb Sport ist sehr bemüht, uns die notwendigen Ausweichstätten zur Verfügung zu stellen.”

Unterdessen kommen aus dem Rathaus positiv stimmende Signale: „Die Veranstaltungen in der Mehrzweckhalle sind nicht gefährdet”, betont Dezernent Stephan Spaltner auf Nachfrage. „Derzeit wird der Boden durch Schläuche mit warmer Luft unterblasen, damit er trocknet. Erst wenn das zum Abschluss gebracht ist, können wir den ganzen Schaden beurteilen”, sagt Spaltner. Primäres Ziel sei es, eine Schimmelpilzausbreitung zu verhindern. Sollte der Schaden bis zum jecken Treiben an der Falterstraße nicht behoben sein, werde man durch eine Abdeckung des Hallenbodens die Machbarkeit der Veranstaltungen gewährleisten, versprach Spaltner.

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