Jeckerei im Doppelpack: „Atlantis lebt – Oidtweiler bebt“

Von: mas
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Wenn in Oidtweiler Karneval gefeiert wird, gibt's kein Halten mehr. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. „Da simmer dabei“. Und wie! Wenn die Höhner-Hymne durch die Halle am Oidtweiler Bürgertreff dröhnt, gibt’s kein Halten mehr. Dann haben Oidtweilers Frauen das karnevalistische Regiment übernommen.

Die Katholische Frauengemeinschaft Oidtweiler-Bettendorf glänzt traditionell mit einem Sitzungskarneval, der die Gäste nicht lange sitzen lässt. Denn dann wird aufgesprungen, geschunkelt, getanzt und gesungen. „Heiß gemacht“ von den selbst zusammengestellten „Höhnern“, die mit einem Potpourri ihrer größten Hits die Sitzung eröffneten. „Atlantis lebt – Oidtweiler bebt“ lautete das Motto, dass mit fantasiereichen Kostümen auf der Bühne und im Podium unterlegt wurde. Die sehr wibbelige Kopie der kölschen Band bekam dann auch gleich Besuch von der kompletten Frauengemeinschaft, die singend auf die Bühne marschierte. Das war der Auftakt zu einem frischen und lebendigen Karneval mit sehr viel Lokalkolorit und weiteren anstehenden Themen.

Moderiert von Nicole Redemann und Claudia Vaaßen, die mit viel Professionalität durchs Programm führten „Kölsch Op Englisch“ zum Beispiel, als die jecken Wievver einen Sprachkurs in Kölsch für Flüchtlinge anboten und sich die Zuschaue amüsiert verbogen. Die Baesweiler Ehrengarde des Festkomitees schneite herein und präsentierte ihr Mariechen Steffi Dautzenberg, die ausgeflippte Rentnerin Lore Springmann feierte ein glänzendes Comeback. Herrlich schräg nahmen die Oidtweiler Frauen „Germanys next Topmoppel“ auf die Arme, die „Tanzmäuse“ sind ein regelmäßiger Punkt der traditionellen Sitzung. Ihre Premiere in der Bütt feierte Kristina Aldenhoven.

Dass eine Schlipsbeschneidung im Bankinstitut gar zur Gerichtsverhandlung führen kann wurde ebenso pointenreich dargestellt wie auch „Andrea Berg“ regelmäßig mit ihrem Konzert zur Frauensitzung gehört. „Herr Tutto“, die „Hitparade“, kölsche Lieder und die Spekulation, „was machen Lehrer denn in der Pause auf dem Klo“ und weitere Programmpunkte standen für einen ausgezeichneten Weiberabend. Und weil es so schön war, gab es gleich eine Wiederholung am darauffolgenden Abend.

Es spielten und sangen: Angelika Zander, Martina Hacking, Anja Wagner, Kirstin Straub, Gerta Bremer, Sabrina Schunk, Simone Thelen, Claudia Vaaßen, Nicole Redemann, Romina Redemann, Kristina Freialdenhoven, Sylvia Langert, Lore Springmann, Gerda Gerkens, Monika Jonen, Marlies Mandelartz, Doris Schöngen, Angelika Braun, Doris Tocay, Nicole Braun, Sarah Büttner, Sabrina Schaffrath, Sabrina Schunk, Maren Peschen, Melanie Lepke, Eva Litzel, Ester Pijowczyk, Sophie Cranen, Jessica Strzys, Claudia Bohlinger.

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