Jahrhundertealte Denkmäler im Fokus

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Gehört zum historischen Eurode-Dreieck: die Baalsbruggermühle. Foto: Stadt

Herzogenrath/Kerkrade. Das historische Eurode-Dreieck – bestehend aus der Abtei Rolduc, der Baalsbruggermühle und der Burg Rode – wird am Eurodetag Treffpunkt für zahlreiche Besucher. Die Veranstaltung am 3. Juli, zwischen 10 und 17 Uhr, bietet eine ganze Reihe von Veranstaltungen.

Im Zentrum stehen die drei jahrhundertealten Denkmäler. Die Organisation des Eurodetags liegt in Händen des Zweckverbandes Eurode, dem Zusammenarbeitsverband zwischen den Städten Herzogenrath und Kerkrade. Unterstützt wird der Zweckverband dabei durch die Stiftung Eurode 2000+.

Abtei Rolduc

Während des Eurodetages öffnet die mehr als 900 Jahre alte Abtei Rolduc (Heyendallaan 82, Kerkrade) ihre Türen. Zu besichtigen sind die Kreuzgänge und die Kirche mit der Krypta. Die Terrasse im Innenhof bietet eine einmalige Atmosphäre. Im Ailbertusweinberg erklären die Winzer der St. Catharinagilde den Weinanbau auf Rolduc – Weinprobe inklusive. In der neuen Brauerei wird das Handwerk des Bierbrauens vorgeführt. Am Weiher können die Kinder unter Begleitung des IVN Kerkrade Wassertierchen fangen und anschauen. Spaß garantieren auch die Kinderscooter.

Burg Rode

Die Ritter der Limburger Ritterschaft schlagen während des Eurodetages ihr Lager auf Burg Rode (Burgstrasse 5, Herzogenrath) auf. Sie führen Ritterkämpfe, mittelalterliche Aktivitäten und Minnegesang auf. Nahe Burg Rode befindet sich die Pfarrkirche St. Maria-Himmelfahrt, die ab 12 Uhr geöffnet wird.

Baalsbruggermühle

Die Baalsbruggermühle (Baalsbruggerweg 28, Kerkrade) ist restauriert worden. Auch dieses Baudenkmal ist mehr als 900 Jahre alt und die einzige Abteimühle den Niederlanden. Am Rodetag führt ein Müller seine Arbeit vor und zeigt, wie mit Hilfe der Wasserkraft Getreide gemahlen wird. Kinder können dem Müller helfen und frisch gemahlenes Dinkelmehl schaufeln. Selbstverständlich kann man frisches Mühlenbrot kaufen. Untermalt wird dies alles mit Musik, mit viel Freude und Können aufgeführt von der Eurode-Jugend.

Bummelzug und Wanderrouten

Die drei Baudenkmäler des Historischen Dreiecks werden an diesem Tag durch einen Bummelzug verbunden, der zwischen 10 und 17 Uhr pendelt. Für Wanderer gibt es verschiedene Wanderungen. Man hat die Wahl aus zwei Abständen: fünf und zehn Kilometer. Die Wanderungen beginnen alle bei der Abtei Rolduc.

Burg Rode, Abtei Rolduc und die Baalsbruggermühle sind sichtbare Überreste aus der Zeit des Landes von Rode, wie das heutige Herzogenrath, Kerkrade und die nähere Umgebung von 1100 bis 1815 hießen. In diesem Land von Rode bildete Herzogenrode das Verwaltungszentrum. Von der Burg Rode aus regierte der Graf von Saffenburg über das Gebiet.

In Klosterrode befand sich das Kloster des Landes von Rode, das heutige Rolduc. Die Baalsbruggermühle, in der die Bauern aus der Umgebung ihr Korn mahlen lassen mussten, gehörte zum Kloster. Diese drei Monumente bilden zusammen das historische Dreieck des heutigen Eurode.

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