Alsdorf - Jahreshauptübung der Alsdorfer Wehr lockt Schaulustige an

Jahreshauptübung der Alsdorfer Wehr lockt Schaulustige an

Von: rp
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Realitätsnah: Die Feuerwehrleute bergen einen Arbeiter, der bei Abbrucharbeiten an einem Gebäudeteil verschüttet wurde. Foto: Marietta Schmitz

Alsdorf. Zahlreiche Besucher wollten sich die Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Alsdorf auf dem ehemaligen EBV-Holzplatzgelände an der Marienstraße in Mariadorf nicht entgehen lassen.

Fünf Löschfahrzeuge, ein Rettungswagen und ein Kommandowagen, in dem sich auch der zuständige Arzt Dr. Ulrich Butz befand, von 45 freiwilligen Feuerwehrleuten begleitet, reihten sich in der Marienstraße fast bis an die Kreuzung Blumenrather -/Eschweilerstraße auf. Schon rein äußerlich wurde so die Schlagkraft der Wehr unter Beweis gestellt. Spezialgruppen waren nicht dabei, weil man davon ausging, die Gefahrenlagen selbst zu bewältigen.

Punkt 16 Uhr brausten die ersten Feuerwehrfahrzeuge zu den Gefahrenstellen, die bei den späteren Aktionen ergänzt wurden. Das großen Gelände war in drei Abschnitten eingeteilt worden, auf denen unterschiedliche Szenarien stattfanden. Pressesprecher Christoph Simon hatte zu Beginn zunächst Bürgermeister Alfred Sonders und den Ersten Beigeordneten Ralf Kahlen willkommen geheißen.

Menschenrettung hat Priorität

Dann informierte er sehr ausführlich über die Übungsszenarien. Bei der ersten Übung wurde unterstellt, dass bei Entrümpelungsarbeiten mehrere Kanister mit unbekanntem flüssigen Inhalt gefunden wurden. Ein neugieriger Mitarbeiter öffnete einen der Kanister, die Flüssigkeit lief aus, der Mann verliert das Bewusstsein. Hier bestand für die Feuerwehr der Auftrag der Absperrung des gefährlichen Terrains und der Menschenrettung, die bei allen Aktionen der Feuerwehr stets oberste Priorität hat.

Die zweite Übung ging von einem Brand nach Schweißarbeiten aus, der sich in der aus Holz errichteten Halle schnell ausbreitete. Zwei Mitarbeiter konnten das Gebäude nicht rechtzeitig verlassen. Auch hier stand die Brandbekämpfung mit Menschenrettung an erster Stelle. Bei dieser Übung war auch die Feuerwehrjugend mit einer Gruppe eingebunden. Und zwar in Sachen für die Brandbekämpfung.

Die Wasserversorgung gestaltete sich schwierig, denn der nächste Unterflurhydrant befand sich erst gegenüber der Marienschule. Auch die dritte Übung hatte es in sich: Bei Abbrucharbeiten an einem Gebäudeteil kam es zum Einsturz von Dach- und Wandteilen, die einen Arbeiter unter sich begruben. Hierbei stand die Menschenrettung unter Beachtung des Eigenschutzes im Mittelpunkt des Einsatzes der Feuerwehrleute.

Die Zuschauer zeigten sich beeindruckt vom reibungslosen Verlauf, was auch Feuerwehrchef Peter Adenau, Bürgermeister Alfred Sonders und Beigeordneter Ralf Kahlen zum Schluss mit zufriedenem Lächeln quittierten.

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