Investoren für barrierefreien Wohnraum willkommen

Von: bea
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Nordkreis. Das Bewusstsein über die älter werdende Gesellschaft ist längst in den Kommunen angekommen. Zwar zur Zeit nicht voll besetzt, kümmert sich in Herzogenrath das „Koordinationsbüro rund ums Alter“ im Rathaus um Konzeption, Steuerung und Vernetzung von Aktivitäten und Initiativen, die Menschen im Alter 50+ angehen.

„Die Aufgabeninhalte werden derzeit im ganzen Fachbereich Bürger verteilt wahrgenommen“, sagt Fachbereichsleiter Jürgen Venohr, der unter anderem schon seit zehn Jahren den Seniorenbeirat begleitet, „eine äußerst engagierte Truppe“, die hohen Stellenwert auch in der Politik genieße. Jeden Donnerstag werden in Zusammenarbeit mit der ehrenamtlichen Senioren-Informationsbörse „RoSe“= Roda Senioren – ein Zusammenschluss von Seniorenbeirat, dem Verein „Senioren ohne Grenzen“ und dem Behindertenforum – von 10 bis 12 Uhr im Rathaus Sprechstunden angeboten. Überdies, so betont Venohr, begleite die Stadt Investoren bei der Einrichtung seniorengerechten Wohnraums intensiv.

Der Ausbau der Infrastruktur ist auch wichtiges Thema in Baesweiler, wie Beigeordneter Frank Brunner erläutert. Der Seniorenpark am Herzogenrather Weg sei ein jüngstes Beispiel dafür, auch in Setterich werde in Bälde entsprechender Wohnraum geschaffen. Die Bedarfsanalyse werde in Bezug auf die kommunale Pflegeplanung der Städteregion regelmäßig fortgeschrieben. Ansprechpartnerin in der Verwaltung ist Seniorenbeauftragte Christiane Hanek, Telefon 02401/800/516, im Rathaus Setterich. Im Beratungsbüro Haus Setterich des DRK ist im Zuge des Projekts Soziale Stadt Setterich-Nord eine aufsuchende Sozialarbeiterin angesiedelt. Jedes Jahr nach den Sommerferien steigt die Woche der Senioren.

Mit Verweis auf großflächige Baugebiete geht Erster Beigeordneter Ralf Kahlen nicht unbedingt davon aus, dass sich für Alsdorf der von der Bertelsmann-Stiftung beschriebene Negativtrend bestätigt. Doch vorausschauend hat die Stadt ein dem Sozialamt angegliedertes Generationenbüro eingerichtet. Zudem widmen sich Sozialamtsleiter Wolfgang Schleibach (Telefon 02404/50/333) und in Stellvertretung Christel Holzbauer (Telefon 50-203) als Bürger- und Seniorenbeauftragte auch den Interessen der Älteren. Ein konkreter Maßnahmenplan steht zudem vor der Vorstellung, Ergebnis der Stadtteilgespräche, zu denen Bürgermeister Alfred Sonders im vergangenen Jahr geladen hatte: Unter anderem der Wunsch nach quartiersnaher Versorgung sei da immer wieder geäußert worden, berichtet Kahlen. Letztlich auch auf Wunsch des Seniorenbeirats seien Sitzgelegenheiten in der City installiert worden.

Ein ehrenamtlicher Seniorenbeauftragter bietet in Würselen Sprechstunden an, Dieter Juschka, mittwochs, 12 bis 14 Uhr und donnerstags, 10 bis 12 Uhr, Telefon 02405/67/411. „Unsere Stadt ist zudem attraktiv für seniorengerechten Wohnungsbau“, sagt Erster Beigeordneter Werner Birmanns.

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