Interkommunales Gewerbegebiet: Landesregierung ebnet Weg

Von: eska/gep
Letzte Aktualisierung:

Baesweiler/Siersdorf. Gerade erst ist die Erweiterung des bestehenden Gewerbegebietes in die Wege geleitet, da bietet sich der Stadt Baesweiler eine weitere große Entwicklungschance: Im Landesentwicklungsplan NRW wird der Weg für ein interkommunales Gewerbegebiet der Stadt Baesweiler und der Gemeinde Aldenhoven freigemacht.

Die Landesregierung hat den Entwurf für das zukünftige Energiekapitel des Landesentwicklungsplans (LEP) gebilligt und damit das Beteiligungsverfahren für die Öffentlichkeit eingeleitet. Gestrichen wurden in dem Kapitel acht Standorte, für die eine Kraftwerksnutzung geplant war, darunter Siersdorf. „Der entscheidende Schritt ist getan”, freut sich Baesweilers Bürgermeister Dr. Willi Linkens.

Intensive Gespräche

Zwei Jahre lang hatte die Stadt Baesweiler bei der Landesregierung darauf gedrängt, dass der Landesentwicklungsplan geändert wird. Und zwar mit der Maßgabe, „dort künftig keine Nutzung belastender industrieller Art gestattet ist”, betont Linkens. „Diesem Wunsch ist nun entsprochen worden.”

Was konkret auf dem insgesamt 80 Hektar großen Areal, das teilweise zum Baesweiler Stadtgebiet zählt, geschieht, ist laut Linkens noch offen. Denn zuerst müssen im Rahmen des Regionalplans künftige Planungsziele für das interkommunale Gewerbegebiet festgezurrt werden.

Und an diesem aufwendigen Verfahren sind viele Akteure beteiligt: Bezirksregierung Köln, Städteregion Aachen, Kreis Düren, die Gemeinde Aldenhoven sowie die Stadt Baesweiler werden gemeinsam die Weichen stellen. Wann für das Gewerbegebiet die ersten Bagger anrollen werden, ist noch unklar, sicher ist indes, „dass es konkrete und intensive Gespräche mit den Beteiligten gibt”, wie der Bürgermeister verdeutlicht.

Linkens sieht im künftigen Gewerbegebiet, das in unmittelbarer Nachbarschaft des 350 Hektar großen Industrieparks Emil Mayrisch mit der Filmautobahn („Alarm für Cobra 11”) und dem Autotestzentrum (Satellitennavigation) der RWTH Aachen liegt, „eine sinnvolle Ergänzung unseres bestehenden Gewerbegebietes”. Dies biete der Stadt „langfristige Entwicklungsperspektiven”.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert