Intensiv auf die Berufswahl vorbereitet

Von: mas
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Teamgeist über den Sport entwickeln: Auch das war ein Ausbildungsziel des Berufsorientierungscamps, an dem sich zwei Klassen der Settericher Lessing-Hauptschule beteiligten. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Youssef Arrougan möchte einmal Bankkaufmann werden. Der 15-jährige Schüler der Lessing-Hauptschule in Setterich hat noch mehr „Geschmack” auf seinen künftigen Beruf nach einem Projekt bekommen, an dem sich seine Schule beteiligt.

Ein zweiteiliges Modul, das einerseits ein Berufsbildungscamp in Stolberg-Mulartshütte (vor den Sommerferien) beinhaltete und in einem zweiten Teil in der Schule selbst durch Praktika aufgearbeitet wurde, hat den beteiligten Schülern viele Orientierungshilfen gegeben.

Die Ergebnisse wurden jetzt in der Lessingschule vorgestellt. Vom Projekt, dass mit insgesamt 12.500 Euro durch die Stiftung „Partner für Schule” durch das Land NRW gefördert wurde, profitierten knapp 30 Schüler der Klassen 9a und 9c.

Berufsfachkoordinator Bruno Kordysiak begleitete die Maßnahme und zeigte sich ebenso angetan wie die kommissarische Schulleiterin Margret Rehrs. „Die meisten Schüler haben nun eine Vorstellung, was sie machen können und was sie machen wollen.”

Die Praktika und der zweite Teil des Projektes hätten die Erfahrungen weiter ergänzt, erklärte der Schulsozialarbeiter. Ihm und den Schülern stand mit Sadettin Özdemir auch ein Personaltrainer zur Seite, der die Ausbildungsteile Fairness, Disziplin, Kreativität und Zusammenhalt über sportliche Komponenten wie beispielsweise Basketball oder Taekwondo schulte.

Information einerseits und spielerische Möglichkeiten auf der anderen Seite ergaben viele Ansätze, sich auf die spätere Berufswahl vorzubereiten. Für Dogan Alac (15) ist die Richtung vorgegeben. Er wird sich „für einen Ausbildungsplatz zum Mechatroniker bewerben. Ich habe jetzt eingesehen, dass ich noch mehr für die Schule, für meine Noten tun muss”, hat er ein persönliches Resultat für sich aus dem Projekt gezogen.

Eine Entscheidungshilfe hat auch die 16-jährige Tugba Agdaci gefunden. „Das Camp hat mir irgendwie die Augen geöffnet, dass ich gerne Erzieherin werden möchte”.

Dagegen siehts Yasin Acikgöz (15) praktisch: „Wenn ich eine Lehrstelle kriege, werde ich Heizungsbauer. Da kann man auch im eigenen Haus vieles selbst machen”.
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