Integrationskonzept: Fundament für eine gemeinsame Zukunft
„Die Integration von rechtmäßig und dauerhaft hier lebenden Familien ausländischer Herkunft im Sinne einer nachhaltigen Einbindung in die bestehenden sozialen und gesellschaftlichen Strukturen ist eine große Herausforderung für alle Beteiligten”, stellte von den Driesch fest. Wie in vielen Kommunen stelle man sich in Herzogenrath dieser Aufgabe. „Dabei setzen wir auf einen vertrauensvollen und kooperativen Umgang miteinander. Denn nur so können unsere Bemühungen in eine gemeinsame Zukunft, auf ein solides Fundament gestellt werden.”
Bereitschaft unerlässlich
Wichtiger Aspekt dabei: „Integration zu fördern ist die eine Seite, Integration zu fordern die andere. Integration kann nur für den gelingen, der selbst dazu bereit ist”, betonte der Bürgermeister. Integration sei vor allem das Bemühen, die deutsche Sprache in Wort und Schrift zu erlernen. Es sei zudem nötig, die in Deutschland geltenden Normen und Wertvorstellungen zu akzeptieren und zu respektieren. „Mit Stolz kann ich heute sagen, dass wir in Herzogenrath, gemeinsam mit dem Integrationsrat den Weg in eine Zukunft beschreiten, in der sich alle Bürger unabhängig von ihrer Herkunft wohl fühlen sollen.”
Die regelmäßigen Bürgersprechstunden in der Moschee in Merkstein, die Deutschkurse für Migranten, das Projekt „Durcheinander - Miteinander” mit Sportangeboten, die jährlichen Kinderfeste zum 23. Nisan und das in diesem Jahr am 24. September erstmalig gemeinsam geplante Integrationsfest mit Einbürgerungsfeier seien wichtige Bausteine des Integrationsprozesses vor Ort. „Dabei wollen wir mit der Verleihung eines Integrationspreises auch den ehrenamtlich Engagierten unseren besonderen Dank aussprechen”, sagte von den Driesch.
Im Mittelpunkt der Sitzung stand ein Referat des Leiters des Zentrums für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI), Professor Dr. Haci Halil Uslucan. Das ZfTI wurde 1985 mit dem Ziel der Intensivierung der deutsch-türkischen Beziehungen gegründet.
Gleichberechtigte Teilhabe
„Die Aufgaben des ZfTI umfassen heute die deutsche, türkische und europäische Migrations- und Integrationsforschung, die Anregung und Vernetzung wissenschaftlicher Forschung mit der Türkei und die Förderung des Wissenschaftleraustauschs zwischen der Türkei und Deutschland”, erklärte Uslucan. Zweiter Schwerpunkt war das geplante Teilhabe- und Integrationsgesetz NRW.
Es soll am 1. Januar 2012 in Kraft treten. Als erstes Flächenbundesland will die rot-grüne Landesregierung ein Gesetz einbringen, dessen Ziel es ist, die Partizipation und Chancengleichheit von Menschen mit Migrationshintergrund zu ermöglichen und nachhaltig zu verbessern.
Wichtige Aspekte sind die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und ihren Organisationen in Gremien, die interkulturelle Öffnung der Landesverwaltung, die institutionelle Verankerung des Landesintegrationsrats und die Stärkung der Aktivitäten der Kommunen, der Freien Wohlfahrtspflege und der Migrantenselbstorganisationen.
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Bereitschaft unerlässlich
Wichtiger Aspekt dabei: „Integration zu fördern ist die eine Seite, Integration zu fordern die andere. Integration kann nur für den gelingen, der selbst dazu bereit ist”, betonte der Bürgermeister. Integration sei vor allem das Bemühen, die deutsche Sprache in Wort und Schrift zu erlernen. Es sei zudem nötig, die in Deutschland geltenden Normen und Wertvorstellungen zu akzeptieren und zu respektieren. „Mit Stolz kann ich heute sagen, dass wir in Herzogenrath, gemeinsam mit dem Integrationsrat den Weg in eine Zukunft beschreiten, in der sich alle Bürger unabhängig von ihrer Herkunft wohl fühlen sollen.”
Die regelmäßigen Bürgersprechstunden in der Moschee in Merkstein, die Deutschkurse für Migranten, das Projekt „Durcheinander - Miteinander” mit Sportangeboten, die jährlichen Kinderfeste zum 23. Nisan und das in diesem Jahr am 24. September erstmalig gemeinsam geplante Integrationsfest mit Einbürgerungsfeier seien wichtige Bausteine des Integrationsprozesses vor Ort. „Dabei wollen wir mit der Verleihung eines Integrationspreises auch den ehrenamtlich Engagierten unseren besonderen Dank aussprechen”, sagte von den Driesch.
Im Mittelpunkt der Sitzung stand ein Referat des Leiters des Zentrums für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI), Professor Dr. Haci Halil Uslucan. Das ZfTI wurde 1985 mit dem Ziel der Intensivierung der deutsch-türkischen Beziehungen gegründet.
Gleichberechtigte Teilhabe
„Die Aufgaben des ZfTI umfassen heute die deutsche, türkische und europäische Migrations- und Integrationsforschung, die Anregung und Vernetzung wissenschaftlicher Forschung mit der Türkei und die Förderung des Wissenschaftleraustauschs zwischen der Türkei und Deutschland”, erklärte Uslucan. Zweiter Schwerpunkt war das geplante Teilhabe- und Integrationsgesetz NRW.
Es soll am 1. Januar 2012 in Kraft treten. Als erstes Flächenbundesland will die rot-grüne Landesregierung ein Gesetz einbringen, dessen Ziel es ist, die Partizipation und Chancengleichheit von Menschen mit Migrationshintergrund zu ermöglichen und nachhaltig zu verbessern.
Wichtige Aspekte sind die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und ihren Organisationen in Gremien, die interkulturelle Öffnung der Landesverwaltung, die institutionelle Verankerung des Landesintegrationsrats und die Stärkung der Aktivitäten der Kommunen, der Freien Wohlfahrtspflege und der Migrantenselbstorganisationen.





