Innenstadtentwicklung im Fokus

Von: Elisa Zander
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Herzogenrath. Eine Prüfung, ob künftig die Waldflächen der Stadt anderweitig betreut werden können, hat die Gestaltungsmehrheit aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke im Rat der Stadt Herzogenrath beantragt.

Derzeit wird der Wald vom Gemeindeforstamt Aachen verwaltet. Der zuständige Förster ist Angestellter der Stadt Aachen und ist in einem bestimmten Umfang für Herzogenrath tätig. Da die meisten Waldflächen „eher eine räumliche Verbindung zu anderen Nachbarkommunen“ haben, wie es in der Vorlage heißt, darunter das Naturschutzgebiet Wurmtal – „ein Wald mit verschiedenen Zuständigkeiten von Herzogenrath und Würselen“ – soll auch geprüft werden, ob eine mögliche andere Konstellation mit Eschweiler/Würselen realisierbar ist.

Auch eine Eigenständigkeit soll geprüft werden. Als Beratungspunkt soll der Antrag auf die Tagesordnung des nächsten Umwelt- und Planungsausschusses gesetzt werden.

Einen weiteren Antrag stellte die Gestaltungsmehrheit an den Bau- und Verkehrsausschuss. Man habe feststellen können, dass die Buslinie 147 von den Bürgern rege genutzt wird, heißt es darin, eine „höchst erfreuliche“ Beobachtung für die Fraktionen.

Wichtig sei es zur Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), die gewonnenen Fahrgäste zu halten. Da die Busse „oftmals stark überfüllt sind“, und Fahrgäste „keinen Sitzplatz finden und über längere Strecken stehen mussten“, soll nun geprüft werden, ob der Einsatz größerer Busse, etwa des „Öcher Long Wajongs“ möglich wäre und auf diese Weise eine Entlastung erzielt würde. Sollte dies nicht zu realisieren sein, so sollten alternative Konzepte zur Verbesserung der Lage vorgestellt werden. Weiterhin sollte, so die Gestaltungsmehrheit in ihrem Antrag, angestrebt werden, die Linie 147 von montags bis freitags ganztägig ab dem Stadtteil Merkstein einzusetzen.

Förderprojekte für Herzogenrath

Auch die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Herzogenrath hat zwei Anträge eingereicht. Zum Einen beauftragt die Fraktion die Verwaltung im Rahmen der Stadtentwicklung die Prüfung, welche Förderprojekte für Stadtentwicklung und Stadtsanierung es gibt und welche dieser Projekte für die Stadtteile Kohlscheid, Herzogenrath-Mitte und Merkstein angewendet werden können. Die Ergebnisse sollen im nächsten Wirtschaftsausschuss vorgestellt werden.

Zum Anderen thematisiert die FDP in einem weiteren Antrag an den Haupt- und Finanzausschuss das Gebäude des ehemaligen Rewe/Kontramarktes in Herzogenrath-Mitte gegenüber der Post, Albert-Steiner-Straße, das seit einigen Jahren leer steht. „Nach Ansicht unserer Fraktion handelt es sich um eins der Schlüsselgrundstücke für die Entwicklung der Innenstadt in Herzogenrath“, heißt es in dem Antrag. Das Objekt wird seitens des Immobilienanbieters zu einem Kaufpreis von 570.000 Euro auf Verhandlungsbasis angeboten. Die FDP beantragt, Verhandlungen mit dem Grundstückseigentümer aufzunehmen, „um das Grundstück durch die Stadt Herzogenrath zu erwerben“.

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