In Würselen sind keine Erhöhungen der Müll-Gebühren zu erwarten

Von: ehg
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Würselen. Mit Freude nahm der Ausschuss für Technik, Gebäude und Flächenmanagement in seiner jüngsten Sitzung zur Kenntnis, dass bei der Abfallwirtschaft im Betriebsjahr 2010 ein Überschuss von 368.982,43 Euro erwirtschaftet werden konnte.

Einverstanden waren die Mitglieder damit, dass die Überdeckung der Ausgleichsrücklage zugeführt wird und innerhalb der nächsten drei Jahre in die Gebührenbedarfskalkulation vorgetragen werden soll. Weiterhin steht noch ein Überschuss in Höhe von 200.232,75 Euro aus den Abschlüssen der Jahre 2007 bis 2009 zur Verfügung. Was bedeutet, dass es vorerst bei der Abfallwirtschaft keine Gebührenerhöhungen geben dürfte.

FDP-Sprecher Heiner Breuer: „Es ist zwar ein positives Ergebnis zu erwarten gewesen - aber nicht in dieser Höhe”. CDU-Sprecher Joseph Bongard dankte Betriebsleiter Franz-Josef Mahr und seinem Team für die gute Arbeit ab. Bernd Parschmann, Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen, bedankte sich bei den Bürgern, die ihren Müll ordnungsgemäß entsorgt habenen. „Ihnen haben wird das positive Ergebnis zu verdanken!”

Ebenfalls positiv fiel der Betriebsabschluss 2009 bei den Kanalbenutzungsgebühren aus. Bei ihm belief sich die Überdeckung auf 210.302,94 Euro. Sie setzt sich zusammen aus 190.000 Euro Wenigerausgaben und rund 20.000 Euro Mehreinnahmen. In der Kalkulation 2009 war kein Ansatz für die Sinkkastenreinigung enthalten, was dagegen in 2010 - so verlangt es die neueste Rechtssprechung - wieder der Fall ist. Beim Betriebsabschluss für dieses Jahr musste der Ausschuss deshalb mit einer Unterdeckung von 71.658,08 Euro leben.

Im Personalkostenbereich gab es in 2010 im Team Stadtentwässerung einige Umstellungen. Das führte dazu dazu, dass in 2009 die zu kalkulierenden Personalkosten zumindest für die dort beschäftigten Beamten absanken, während die Kosten im Bereich der Angestellten leicht anstiegen. Die gegenüber der Kalkulation zu verzeichnende Minderausgabe beträgt somit 38.482,49 Euro. Erst im Jahre 2011 wird durch die mittlerweile erfolgte Besetzung der Stelle für die Dichtheitsprüfung mit zusätzlichen Kosten gerechnet werden müssen.

Auch im Betriebsjahr 2010 gab es wieder Erstattungen aus den Abwasserabgaben früherer Betriebsjahre, und zwar in Höhe von 283.000 Euro.
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