Würselen - In Euchen wartet schon die nächste Kirmes

In Euchen wartet schon die nächste Kirmes

Von: ehg
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Die Spielspitze des Euchener Jungenspiel mit Maikönigin Sabrina Grevenstein, Maikönig Daniel Spoo, Maiknecht Marius Jansen und Maimagd Nina Zimmermann. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Die Euchener Spellsleute sind ob des Wetters Kummer gewöhnt. So trugen sie es auch mit Fassung, als der gemeinsame Festzug 2016 nicht davor verschont blieb, dass der Himmel seine Schleusen mehr oder weniger öffnete. Leichter fiel es ihnen deshalb, weil sie schon schlimmere Zeiten erlebt hatten.

Den Vorsitzenden der Interessengemeinschaft Euchener Hauptkirmes, Alexander Eck, die ihr 40-jähriges Bestehen feierte, freute es vor allem, dass die Gastjungenspiele und die Schaulustigen Euchen nicht im Regen hatten stehen ließen. Mit ihnen wurde unter dem schützenden Zeltdach noch einige Stunden unbekümmert unter den Klängen „FunXalot“ gefeiert .

Ein Kirmesauftakt nach Maß gelang den Euchener Spellsleuten auch in diesem Jahr wieder bei der Thekeneröffnung mit der Coverband „Come Back“. Alexander Eck: „Die Hütte kochte über Stunden.“ Weit über Mitternacht hinaus herrschte tolle Kirmesstimmung vor.

Eine kurze Nacht

Nach einer kurzen Nacht besuchte das Euchener Jungenspiel am Sonntag erst einmal einen Kirmesgottesdienst mit dem scheidenden Gemeindereferenten Thomas Krieger. In Erinnerung an die Jungenspiele überreichte Vize-Bürgermeister Hans-Josef Bülles ihm eine Medaille des Jahres 2016.

Mit dem Instrumentalverein Eilendorf ging es zum Zelt, wo sich unterdessen ein musikalisch volksmusikalischer Frühschoppen bis weit in den Nachmittag anschloss. Mit dem Festzug erreichte das Fest der Feste im Laufe eines Euchener Jahres seinen Höhepunkt. „Es ist alles top, bis auf das Wetter“, gab IG-Vorsitzender Eck die „Marschrichtung“ vor.

Fast auf die Minute genau setzte er sich in Bewegung, angeführt vom 1. Pritschenmeister Lars Klöser. Ersten Szenenapplaus spendeten die zahlreichen Schaulustigen – unter ihnen auch Pfarrer Rainer Gattys – den Kindern auf ihren geschmückten Fahrrädern und auf ihren Cityrollern. Mit Pritschenkindern, Fahnenschwenkern und 16 Pärchen meldete sich das Linden-Neusener Jungenspiel zu Wort. Und machte beste Werbung für seine Hauptkirmes am Samstag und Sonntag.

Prächtig in Szene setzten sich die Radschlägerinnen und die Synchron-Fahnenschwenker aus Bardenberg. Auf „Nassau“ mit seinen Fahnenschwenkern in Blau und Weiß folgte eine Abordnung aus Markt-Preck mit einer starken Vorstellung. Viel Applaus ernteten die jungen Fahnenschwenker, der Nachwuchs ist gesichert.

Hoch hinaus schossen die Euchener Akteure ihre rotweißen Tücher in den Himmel. Bisweilen stockte der Atem, wenn sie mit sicherer Hand wieder eingefangen wurden. Mit ihrem Nachwuchs imponierten sie auch bei ihren Auftritten auf dem Festzelt durch ihre Kunststücke mit Fahnen. Mit – sage und schreibe – 29 Pärchen marschierte das gastgebende Jungenspiel auf. Die Jungen schwenkten voller Lebensfreude mit ihren Strohhüten, während die schicken Maibräute an ihrer Seite den vielen Schaulustigen am Straßenrand ein freundliches Lächeln schenkten. Mehr als einmal brandete lauter Szenenapplaus auf.

Mit sehr viel guter Musik war der Festzug besetzt, mit dem Instrumentalverein Eilendorf, der Blaskapelle Straß, die mit dem Bundestambourkorps „Alte Kameraden“ eine starke Einheit bildete, und mit dem Blasorchester Aachen-Haaren, das sich ebenfalls viel Applaus von Zuschauern verdiente. Gesichert wurde der farbenprächtige Zug durch den Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Broichweiden.

Beim Abschlussball mit DJ Bonte zogen nach einem Familiennachmittag mit Kaffee und Kuchen die Spellsleute in Euchen ein durchweg positives Fazit. Auf ein Neues im nächsten Jahr, wenn das Zelt zum 40. Male seine Pforten öffnen wird – vielleicht mit besserem Wetter.

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