In der „Naturerlebnis-Werkstatt“ die Natur neu erleben

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Natur ist hier überall: Auf Baumstämmen konnten Besucher es sich beim Rösten von Stockbrot bequem machen. Mit den Spaten wurden kleine Beete für Kartoffelpflanzen vorbereitet. Foto: Ludger Eilhard-Chrobak
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Natur ist hier überall: Auf Baumstämmen konnten Besucher es sich beim Rösten von Stockbrot bequem machen. Mit den Spaten wurden kleine Beete für Kartoffelpflanzen vorbereitet. Foto: Ludger Eilhard-Chrobak
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Natur ist hier überall: Auf Baumstämmen konnten Besucher es sich beim Rösten von Stockbrot bequem machen. Mit den Spaten wurden kleine Beete für Kartoffelpflanzen vorbereitet. Foto: Ludger Eilhard-Chrobak

Alsdorf. Jetzt darf ausgiebig geforscht werden: Die „Naturerlebnis-Werkstatt“ in Alsdorf-Hoengen ist bei großem Besucherzuspruch eröffnet worden. Bei Kuchen und Lagerfeuer haben die beiden Naturpädagoginnen Ilona Chrobak und Mo Hilger viele Kinder und Familien auf dem Gelände zu Füßen der Halde Maria Hauptschacht begrüßt.

Dort liegt die Werkstatt auf einer gut 1300 Quadratmeter großen Wiese. Viel Platz, der früher als Weide genutzt wurde. Schafe gibt es auch heute noch auf dem Grundstück nebenan.

„Das Gelände bietet die Möglichkeit, Natur mit allen Sinnen zu erleben“, sagt Mo Hilger. Und die Umgebung lädt ebenfalls zum Entdecken ein. Wald, Tümpel und eine Streuobstwiese finden sich gleich nebenan. Die Naturerlebniswerkstatt will Kindern und Erwachsenen die Möglichkeit bieten, „durch Spiel und Spaß die Natur zu erfahren, zu begreifen und zu erleben“, sagt Hilger.

Schüttelbutter

Einige Aktionen gab es zum Start. So wurde leckerer Quark nicht bloß mit einigen Kräutern angerührt, sondern auch mit einigen Pflanzen, die landläufig als Unkräuter gelten. Und siehe da: auch die schmecken ganz schön gut. Schüttelbutter und Stockbrot waren weitere Klassiker, die auf dem Gelände mit einfachen Mitteln zubereitet wurden. Strom und fließendes Wasser gibt es dort nicht, da muss man schon andere Hilfsmittel nutzen und bei Bedarf auch mal erfinderisch zu Werke gehen.

Aber nicht nur die Nasen und der Geschmackssinn wurden am Eröffnungstag gefordert und verwöhnt. Mit verschiedenen Spielen konnten Jung und Alt ihre Wahrnehmung auf die Probe stellen. Dabei mussten die Ohren gespitzt und die Augen geschärft werden. Auch galt es, mit den Fingern genau zu tasten, um Dinge aus der Natur zu erkennen.

Portemonnaies aus Plastik

Was aus alten Dingen werden kann, wurde beim „Upcycling“ ersichtlich. Aus Tetra-Paks, Plastikflaschen und Bechern wurden Blumentöpfe, Laternen, Vasen und sogar bunte Geldbörsen. Die Möglichkeit, im Acker zu graben und Kartoffeln zu setzen, rundete das Programm ab.

Ermöglicht wurde das Projekt „Naturerlebnis-Werkstatt“ durch den Einsatz des Bundes für Umwelt und Naturschutz, der unteren Landschaftsbehörde und der Stadt Alsdorf, die das Gelände kostenlos zur Pflege überlassen hatte.

Feste Öffnungszeiten gibt es nicht auf dem Gelände, das über die Feldstraße erreichbar ist, aber Termine für Kindergartengruppen, Schulklassen oder Familien können mit den beiden Naturpädagoginnen abgestimmt werden.

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