In Brunssum gibt es nun einen Alsdorfplatz

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Anlässlich des 25jährigen Partnerschaftsjubiläums pflanzten in Brunssum auf dem gerade eingeweihten Alsdorfplein Brunssums Bürgermeister Luc Winants (3. v. l.), Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders (r.), Ger Gerards (l.), Beigeordneter der Stadt Brunssum und Helmut Klein (2. v. l.) , zuständiges Partnerschaftskomiteemitglied der Stadt Alsdorf für die Beziehungen mit Brunssum, einen Freundschaftsbaum.

Alsdorf. Die 25-jährige Partnerschaft mit dem südlimburgischen Brunssum hatte schon im September im Mittelpunkt des Europafestes gestanden. Jetzt hatte die Gemeente Brunssum zu Feierlichkeiten eingeladen.

Neben Bürgermeister Alfred Sonders sowie Mitgliedern des Partnerschaftskomitees und Stadtverordneten waren auch Abordnungen verschiedener Alsdorfer Vereine der Einladung gefolgt. Wie in den Niederlanden Tradition, empfing man die Gäste mit Kaffee und Kuchen. Es schloss sich ein Umzug durch die Fußgängerzone an, bevor ein Freundschaftsbaum gepflanzt sowie eine Plakette und das Straßennamensschild „Alsdorfplein“ (Alsdorfplatz) enthüllt wurden, musikalisch untermalt von der Coriovallum Pipe Band und dem Männerchor „Bronsheimers“.

Höhepunkt war die Feier im Kulturzentrum „D‘r Brikke-Oave“ Dort wies Brunssums Bürgermeister Luc Winants darauf hin, dass die Stadt nun stolze Besitzerin eines Alsdorfplatzes an zentraler Stelle sei: „Auf der einen Seite wird eine neue Schule gebaut, weiter südlich entsteht ein Veranstaltungsgelände, und auf der anderen Seite liegt das Einkaufszentrum. Der Alsdorfplatz wird sich so zu einem belebten, zentralen Platz entwickeln.“

Bürgermeister Alfred Sonders, der seine Rede auf Niederländisch hielt, betonte, dass beide Kommunen seinerzeit vor einem strukturellen Umbruch standen. Das Ende des Bergbaus in Brunssum war eingeläutet, für Alsdorf stand eine solche Entwicklung bevor. Es galt – und das geschah auf beiden Seiten mit Erfolg – neue Potenziale der beiden Kommunen zu wecken und zu fördern: wirtschaftlich, städtebaulich, touristisch. Beigeordneter Ger Gerads, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees in Brunssum, nahm die Ehrung verdienter Alsdorfer vor und lobte das gute Miteinander: „Eine Beziehung, in der die Partner vertrauensvoll miteinander sprechen, ist das höchste Ziel zwischen zwei Menschen und somit auch zwischen zwei Gemeinschaften. Offenheit zum Dialog und Offenheit für neue Erfahrungen und Einsichten ist nur möglich, wenn die Bereitschaft dazu vorhanden ist.“ Im Blickpunkt standen dann Heinz-Jürgen Kochs, Josef Zentis und Alfred Sonders. Kochs gilt als Motor des Austauschprogramms zwischen Alemannia Mariadorf und den Fußballvereinen in Brunssum. Josef Zentis, jahrelang Vorsitzender des Alsdorfer Kunstvereins, hat Grenzen überwunden, wenn es um die Organisation internationaler Kunstausstellungen ging, „ein Mann, der mit großem Engagement die Städtepartnerschaft kulturell zur Blüte brachte“.

Und Alfred Sonders wurde für seine Tätigkeit als Partnerschaftskomiteesekretär geehrt, in der er sich vor allem seit Anfang der 90er Jahre bei der Organisation zahlreicher Austauschinitiativen engagiert habe. Dank seines Einsatzes konnten im Laufe der Jahre tausende Senioren aus Alsdorf nach Brunssum fahren. Die Geehrten erhielten eine Urkunde und eine Skulptur. Alfred Sonders nahm seinerseits noch eine Ehrung vor: Er überreichte für die langjährige Mitgliedschaft im Brunssumer Partnerschaftskomitee die Partnerschaftsmedaille der Stadt Alsdorf an Jan Balfoort. Für den festlichen Rahmen sorgte das Schulorchester „Rombouts“ unter Leitung von Ralph Hamer.

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