Im Oidtweiler Dschungel ist der Teufel los

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Sie trieben die Jeckinnen an und führten durch einen pointenreichen Abend: Claudia Vaaßen (links) und Nicole Redemann. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Dschungel geht auch ohne Camp. Schöner und fantasiereicher konnten Oidtweilers Frauen das nicht darstellen. Vor ausverkauftem Hause in der Halle des Oidtweiler Bürgertreffs und an zwei Tagen feierte sich die Frauengemeinschaft Oidtweiler-Bettendorf kräftigst durch.

Mit allen Schikanen, wie man das burschikos nennen durfte. Geführt von den flotten Sitzungspräsidentinnen Nicole Redemann und Claudia Vaaßen. Ihre Zeugnisse aus dem zweimal vier Stunden dauernden Sitzungskarneval durften lauten: keck, witzig, schlagfertig. Die beiden erfahrenen Karnevalistinnen holten 20 mal echte Spaßbeschleuniger auf die Bühne, bis das Programm durchgefeiert war.

Auffällig war auch: Das Motto, „Im Dschungel ist der Teufel los“, nahmen nicht nur die Darstellerinnen an. Auch das Publikum erschien fast ausschließlich im (passenden) Kostüm.

Schwer in Wallung

Keine drei Minuten hatte die Aufwärmphase gedauert, da brachte Angelika Zander die jecke Frauenschar mit Gesängen schon schwer in Wallung. Das war der ideale Boden für das 35 Frauen zählende Team um die „Chefinnen“ und Organisatorinnen Angelika Braun und Nicole Redemann, die Bühne zu entern. Gerda Gerkens, ein kölsches Mädchen aus Oidtweiler, stieg wenig später in die Bütt und produzierte viele Lacher. Baesweilers Ehrengarde durfte übrigens mit Mann und Mäusen auf der Bühne Platz nehmen.

Große Klasse demonstrierten die Tanzmariechen Saskia Theil und Steffie Dautzenberg. Und auch die „Young Spirits“ bewiesen hohe tänzerische Qualität.

Und dann folgten Schlag auf Schlag Auftritte der Gastgeberinnen. „Sparmaßnahmen im Altersheim“, mehrere Büttenreden, die „Tanzmäuse“, „Dorfgazellen“ oder „Kochen mit Jane“ und nicht zuletzt die „Hitparade“ und weitere Programmpunkte rissen die Besucherinnen immer wieder von den Plätzen.

Nach gut vier Stunden war dann die Weltmeisterhymne auch symbolisch betrachtet angebracht: „Ein Hoch auf uns“.

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