Im Jubiläumsjahr die Freundschaft weiter vertiefen

Von: ro
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Hans Maaßen: Vorsitzender der Freundschaftsgesellschaft Würselen-Hildburghausen. Foto: Roß

Würselen. Die Städtepartnerschaft Würselen-Hildburghausen feiert in diesem Jahr Silberjubiläum. Im Interview zieht der Vorsitzende der Freundschaftsgesellschaft Würselen-Hildburghausen, Hans Maaßen, Bilanz.

Die Städtepartnerschaft Würselen-Hildburghausen feiert ihr 25-jähriges Bestehen. Was waren damals die Beweggründe, eine Partnerschaft mit dieser Stadt am Rande des Thüringer Waldes einzugehen?

Maaßen: Bereits vor der Wende gab es intensive familiäre und freundschaftliche Kontakte nach Thüringen. Der Kontakt in den Kreis Hildburghausen im Thüringer Wald kam vor allem durch die Brüder Dieter und Helmut Pütz zustande. Helmut Pütz lebte mit seiner Familie in der kleinen Waldgemeinde Heubach am Rennsteig, Dieter Pütz in Würselen. Bereits kurz nach dem Fall der Mauer suchten viele Würselener den Kontakt zu den Menschen in der DDR und reisten nach Heubach und Hildburghausen, unter anderen die Junge Union und CDA, die SPD und die Jusos sowie einige Vereine. Schnell wurde der Wunsch nach einer Städtepartnerschaft mit einer Stadt in der ehemaligen DDR laut. Zu den maßgeblichen Befürwortern zählte neben dem früheren Würselener Stadtdirektor Albert Cramer insbesondere auch der damalige Würselener Bürgermeister Martin Schulz. Formal besiegelt wurde die Städtepartnerschaft zwischen Würselen und Hildburghausen am 20. Oktober 1990, wenige Tage nach dem Tag der Deutschen Einheit, im Hildburghäuser Rathaus. Die Partnerschaftsurkunden unterschrieben die damaligen Bürgermeister Martin Schulz und Franz Kipper. Um die Städteverbindung zu begleiten, wurde im Jahr 1994 die Freundschaftsgesellschaft Würselen-Hildburghausen ins Leben gerufen. Erster Vorsitzender der Freundschaftsgesellschaft war damals übrigens Albert Cramer. Heute ist es so, dass wir die Städteverbindung mit gegenseitigen Besuchen weiterhin vertiefen wollen. Gerne unterstützen wir auch Vereine und Privatleute bei der Organisation von Reisen nach Thüringen.

Dieses Jubiläum wird ausgiebig gefeiert. Im Mai reisen Sie nach Thüringen. Was ist genau geplant?

Maaßen: Wir reisen vom 5. bis zum 8. Mai nach Hildburghausen. Übernachten werden wir in Coburg, die Besuche in Hildburghausen so wie auch in Suhl und die Vertiefung der Freundschaft mit den sympathischen Thüringern stehen natürlich im Mittelpunkt der Reise. Interessenten können sich gerne unter Telefon 015162612942 informieren und mitfahren.

Und die Freunde aus Hildburghausen und Umgebung reisen doch bestimmt auch nach Würselen?

Maaßen: Selbstverständlich: Zur Hauptkirmes wird das Jubiläum hier gefeiert. Der Bürgermeister von Hildburghausen, Holger Obst, reist mit einer großen Delegation mit rund 37 Leuten der Freundschaftsgesellschaft nach Würselen. Am Kirmessamstag, 4. Juni, lädt Bürgermeister Arno Nelles zu einem Festakt mit Eintragung ins Goldene Buch der Stadt Würselen ins Alte Rathaus ein.

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