Würselen - Im „Dörflein an der Wurm“ bekannt und beliebt

Im „Dörflein an der Wurm“ bekannt und beliebt

Von: ehg
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Auch mit 80 Jahren noch immer aktiv für die Familie und viele Patienten im Krankenhaus: Willi Offermanns. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Auch wenn er in Aachen am 17. Dezember 1936 geboren wurde, sein ganzes Leben hat er eigentlich in Bardenberg zugebracht. Jetzt feiert Willi Offermanns seinen 80. Geburtstag und lädt alle ein zum Gratulieren am 19. Dezember ab 11 Uhr in seinem Haus Lothsief 11, natürlich in Bardenberg.

Nicht nur im „Dörflein an der Wurm“ ist Willi Offermanns wahrlich kein Unbekannter. Beruflich war der gelernte Dreher bis zum Renteneintritt der Firma Talbot in Aachen treu, lernte dort schon, arbeitete später als Vorarbeiter und Meister in dem Traditionsbetrieb an der Jülicher Straße. Seit stolzen 60 Jahren singt Willi Offermanns in verschiedenen Chören, so natürlich im Kirchenchor und auch heute noch im MGV Orphea Bardenberg.

Beim Singen lernte er auch 1955 seine Katharina, ein echtes Bardenberger Mädel, kennen. Die Beiden heirateten 1959, drei Töchter bereicherten das Familienleben, wobei eine Tochter leider schon früh verstarb.

Enkeltöchter halten fit

Vier Enkeltöchter halten Willi Offermanns auch heute noch fit, wenn er zum Beispiel wieder einmal mit Begeisterung den Chauffeur „spielt“. Was der Jubilar sonst noch lieb,t werden alle die zum Gratulieren kommen schnell sehen, gleich mehrere Krippen und Weihnachtsbäume schmücken das Haus Lothsief Nr. 11. Engagiert war und ist Willi Offermanns aber auch auf anderen Ebenen die deutlich zeigen, dieser Mann denkt nicht nur an sich, er hat auch ein großes Herz für seine Mitmenschen.

Gut 20 Jahre war er Kassierer der Sterbenotgemeinschaft und seit über 30 Jahren bringt er sich ehrenamtlich im Besucherdienst des Krankenhauses ein, betreut mit Engagement stationäre Patienten, die sonst keinen oder nur ganz selten Besuch bekommen. Hatten sich hier in den Anfangsjahren zahlreiche Frauen und zwei Männer noch eingebracht, ist inzwischen Willi Offermanns praktisch „Einzelkämpfer“.

Auf jeden Fall weitermachen

„Wenn es eng wird muss meine Frau und die Familie mit einspringen. Zudem es inzwischen nicht einfacher geworden ist, denn die Fahrten auf Marienhöhe nehmen alleine schon jeweils eine Menge Zeit in Anspruch“, erklärt er, will aber unbedingt weitermachen solange seine Gesundheit es denn zulässt.

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