IGBCE: „Diskriminierende Regelung“ moniert

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Alsdorf. Die Schlechterstellung der Teilzeitbeschäftigten im Manteltarifvertrag der Chemischen Industrie soll aufgehoben werden – das fordern die Teilnehmerinnen der diesjährigen Bezirksfrauenkonferenz der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IGBCE) im Bezirk Alsdorf mit einem einstimmigen Beschluss.

In der aktuellen Fassung des Tarifvertrages werden Arbeitnehmer, die mehr als 2,5 Stunden unter der tariflichen Arbeitszeit von 37,5 Stunden liegen, von der Inanspruchnahme von Altersfreizeit ausgeschlossen. Diese – aus Sicht der Gewerkschaftsfrauen – diskriminierende Regelung trifft insbesondere weibliche Arbeitnehmer.

Einstimmiger Beschluss

Während nur neun Prozent der männlichen Arbeitnehmer in Teilzeit arbeiten, sind es bei den weiblichen Arbeitnehmers satte 58 Prozent, und damit kommen mehr als die Hälfte der Kolleginnen nicht in den Genuss von tariflicher Altersfreizeit.

Nach dem einstimmigen Beschluss der Frauenkonferenz im Cinetower geht die Forderung der Gewerkschafterinnen nun durch die Instanzen und soll nach ihrem Willen auf dem sechsten ordentlichen Gewerkschaftskongress der IG BCE im Oktober 2017 beraten und beschlossen werden.

In einem weiteren Antrag fordern die Frauen nachdrücklich, dass sich die IGBCE für die Abschaffung der Sommerzeit einsetzt – auch dieser Antrag wurde einstimmig verabschiedet.

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