Ideen für den Klimaschutz gefragt

Von: Nina Krüsmann
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Ragnar Migenda, neuer technischer Beigeordneter von Herzogenrath, der Alsdorfer Bürgermeister Alfred Sonders und der städteregionale Umweltdezernent Uwe Zink bei der Klima-Konferenz für die Region Alsdorf, Baesweiler und Herzogenrath. Foto: Krüsmann

Nordkreis. „Klimaschutz beginnt bei uns“: Viele interessierte Bürger verfolgten deshalb die Klima-Konferenz für die Region Alsdorf, Baesweiler und Herzogenrath in der See-Gastronomie Broichbachtal. Mitmachen ist angesagt bei diesen kommunalen Konferenzen. Vorgestellt wurde ein Ideenatlas zum Klimaschutz in der Städteregion Aachen unter Mitwirkung des Dezernats für Bauen, Umwelt und Verbraucherschutz.

Geprüft wird auch, welche Menge CO² durch konkrete Maßnahmen eingespart werden kann. Von der Gebäudesanierung über die verstärkte Nutzung von Bus und Fahrrad bis hin zum Einsatz von Photovoltaik: bei der Klimakonferenz werden alle Einsparpotenziale beleuchtet.

Der städteregionale Umweltdezernent Uwe Zink rief alle zum Mitmachen auf: „Es ist toll, dass heute so viele Bürger hier sind. Man sollte die Gelegenheit nutzen, sich einmischen und in seiner Kommune beteiligen, denn Klimaschutz geht uns alle an.“

Nachdem an den Thementischen diskutiert wurde, hatte jeder Teilnehmer die Möglichkeit, noch mal seine Lieblingsidee aufzuschreiben. Die kreativen Vorschläge werden zusammengetragen, ausgewertet und anschließend der Politik vorgelegt und diskutiert.

Beim Thema Mobilität ging es viel um den Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs, eine höhere Flexibilität, ein mögliches Bike-Sharing sowie den Wunsch nach mehr Fahrradstationen. Das Motto lautet: Weg vom Individualverkehr hin zum ÖPNV.

Das Thema Energie hat die Diskussion angeregt hin zu einer vermehrten Aufklärungsarbeit. Welche Energie ist am besten? Wie kann man wechseln? Wo kann man einsparen? Die Teilnehmer wünschen sich, dass die dezentrale Energieversorgung mehr unterstützt wird, beispielsweise durch Zusammenlegen kleinerer Blockheizkraftwerke.

Fünf Minuten Zeit

Förderprogramme zur Energieeinsparung für jeden Einzelnen können aufgesetzt werden. Generell sollte das öffentliche Bewusstsein zum Thema Energie sparen und Nutzung neuer Ressourcen gestärkt werden.

Das Thema Engagement beschäftigte sich viel mit der die Sensibilisierung der Bürger zum Klimaschutz. Gefragt sind dabei Ideen für Wettbewerbe – auch an Schulen.

Eine Idee ist, bei allen Reden, Veranstaltungen, im Radio, Fernsehen, in der Zeitung fünf Minuten Zeit beziehungsweise einen gewissen Raum zur Verfügung zu stellen um kontinuierlich kleine Ideen und Tipps zum Klimaschutz an den Bürger zu bringen.

Das Feedback der Teilnehmer war sehr positiv, die Veranstaltung wurde von allen als sehr gut organisiert empfunden und ein besonderes Lob ging an die Moderatoren, die sehr strukturiert und motivierend gearbeitet haben und die einzelnen Thementische geleitet haben. So hatte jeder Teilnehmer die Möglichkeit zu allen drei Themen mitdiskutieren zu können, es wurden neue Gesprächspartner gefunden und so manch einer ist auch mit vielen Ideen und neuen Anregungen für seine eigene Arbeit und sein privates Verhalten aus der Veranstaltung nach Hause gegangen.

Die Stadt Würselen hat als einzige Kommune im Nordkreis schon seit Jahren ein Klimaschutzkonzept. Eine CO2-Startbilanz wurde bereits 2007 als Grundlage dafür erstellt.

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