Hubert Wickerath hat enorm viel bewegt in den Würselener Gemeinden

Von: ehg
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Die letzte Sitzung des Kirchenvorstands von St. Pius: Pfarrer Heinz-Josef Lambertz (r.) bedankt sich ausdrücklich für den langjährigen Einsatz von Verwaltungsmitarbeiter Hubert Wickerath (2.v.r.). In den Pfarren hat er viele Akzente gesetzt und umfangreiche Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen an den Gotteshäusern und Gemeindezentren Foto: W.Sevenich

Würselen. „Anderen einen Dienst zu erweisen, halte ich für eine große Ehre.” Dieses Wort des Franziskaner Bruders Jordan war Hubert Wickerath ein ständiger Wegbegleiter. Nach 18 Jahren beruflicher Tätigkeit als Verwaltungsmitarbeiter an St. Sebastian, St. Marien und St. Pius X. wird er am Freitag, 18. Dezember, nach mehr als 40 Berufsjahren im öffentlichen Dienst vom Pastoralteam verabschiedet.

Dann wird das Jordanwort vom großen Schreibtisch im Pfarrhaus auf seinen kleinen in der Wohnung an der Haaler Straße übersiedeln. Denn: „Nach einer Verschnaufpause werde ich losgelöst von stetigen Dienstverpflichtungen mein Ehrenamt weiterführen, vielleicht sogar noch ergänzen.” Bereits im kleinen Geschäft seiner Eltern war schon früh der Dienst (am Kunden) bei ihm gefragt gewesen.

Später dann noch mehr als Messdiener bei den liturgischen Feiern der Pfarre St. Georg in St. Jöris. In den öffentlichen Dienst der Stadtverwaltung Eschweiler trat Hubert Wickerath am 1. August 1968. In den drei Würselener Pfarreien ist er seit dem 1. Januar 1992 tätig. Mit einer großen Portion Wehmut verabschiedete er sich auf deren letzten Sitzung von den Kirchenvorständen, für die die Zeit der Eigenständigkeit am 31. Dezember zu Ende geht, wenn es in Würselen nur noch die Pfarre St. Sebastian als Verwaltungseinheit geben wird.

In den vielen Jahren seiner Dienstzeit ist viel geschaffen worden”, testiert Pfarrer Heinz-Josef Lambertz dem scheidenden Verwaltungsmitarbeiter. Es gab die großen Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen in den Kirchen, Pfarrheimen und Kindergärten, nicht zuletzt die Renovierung und Neugestaltung der Pfarrkirche St. Pius X. in diesem Jahr.

Da waren die täglich anfallenden Aufgaben in der Personalverwaltung sowie im Bereich der Finanzen und den Liegenschaften. Lambertz: „Hubert Wickerath war auch ganz handfest dabei, wenn es darum ging, in Eigenleistung handwerkliche Aufgaben zu erledigen.” Weiter: „Erst recht war er ein Meister darin, neue gemeindliche Aktivitäten zu initiieren, zu entwickeln und zu begleiten.”

Erinnert sei an „Lust auf Kunst?!”, an „Pius am Mittwoch” und an „Schwarz auf Weiß”, aber auch an die Pfarrhauskonzerte, die Denkmaltage, das Arbeitsteam „Von 8 bis 10” und an den Geschichtskreis.

„Es war eine großartige loyale Zusammenarbeit, für die ich sehr dankbar bin”, sagt Pfarrer Heinz-Josef Lambertz dem Verwaltungsmitarbeiter Dank, auch im Namen der Kirchenvorstände, des Pastoralteams, der Mitarbeiter, der Gemeinden.

In der Überzeugung, dass ihm die Ideen nicht ausgehen werden und dass noch viele in Würselen von seinem ehrenamtlichen Engagement profitieren werden, wünscht der Pfarrer ihm „alles Gute für die Zukunft”. Keine Frage: Zurückblicken darf Hubert Wickerath auf 18 gestaltungsreiche Berufsjahre in Würselen.
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