Homepage mit frischem Flair

Von: Stefan Schaum
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Sieht schon mal gut aus, oder? Die ersten Bilder und Texte sind bei den jugendlichen Homepage-Gestaltern dieser Tage Diskussionsgrundlage. Foto: Stefan Schaum

Alsdorf. Bis der Internetauftritt steht und online erreichbar ist, wird es noch ein ganzes Weilchen dauern. Doch an Material, um die Homepage zu füllen, mangelt es schon jetzt nicht.

Während der Herbstferien haben Jugendliche sich bei einem Workshop der Alsdorfer Streetworkerin Stephanie Lummerich daran gemacht, ihre Eindrücke von Alsdorf zu bündeln und vielfältig in Form zu bringen.

Fotos von ihren Lieblingsplätzen - und auch solchen, die sie ganz und gar nicht schön finden - haben die Teenager gemacht. Auch haben sie Geschichten und Gedichte rund um ihren Lebensraum geschrieben oder einfach mal die Leute auf der Straße nach deren Meinung über Alsdorf befragt.

Das alles soll in den kommenden Tagen und Wochen aufbereitet werden, um schließlich auf einer Homepage zu stehen, die die Streetworkerin auch in eigener Sache startet. Denn eine Internetpräsenz haben bislang weder die Mobile Jugendarbeit noch die Städtischen Jugendtreffs Altes Rathaus und Alte Dorfschule.

„Ich finde es nur passend, wenn Jugendliche jetzt selbst für einen Inhalt sorgen, der zeitgemäß ist und sie anspricht”, sagt Stephanie Lummerich. Um die technischen Belange wird sich ehrenamtlich die Mariadorfer Medienwerkstatt „Toccori & Toccori” kümmern.

Spruch des Monats

Neben Terminen der Jugendtreffs soll es zahlreiche Links zu anderen Freizeitangeboten geben. Und Sprüche des Monats, mit denen die Jugendlichen ihre Stadt kommentieren. Etwa solche: „Alsdorf ist eigentlich eine schöne Stadt, aber man findet noch immer zu viel Müll”, wie Annalena Bauer (15 Jahre) sagt. Darüber sollen die Besucher der Seite online diskutieren können, denn auch einen eigenen Chatroom soll es geben.

Welche Gefahren in solchen Diskussionsforen und vielerorts im Internet lauern können, haben die Teilnehmer des Workshops bereits erfahren. Lummerich: „Wir haben intensiv darüber gesprochen, dass man möglichst wenig persönliche Daten online stellen sollte. Manch ein Jugendlicher war richtig überrascht, wie schnell solche Dinge in falsche Hände geraten können.”

Auch deshalb soll der Workshop fortgesetzt werden, über den sich weitere Interessierte unter 02404/81420 informieren können. Vermutlich zu Beginn des kommenden Jahres soll die eigene Internetseite dann abrufbar sein.
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