Homeira Novins Bilder wecken die Phantasie des Betrachters

Von: fs
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Ihre Werke sind sehr detailrei
Ihre Werke sind sehr detailreich und zum Teil geheimnisvoll: Künstlerin Homeira Novin mit Galerist Hartmut-Peter Dammer. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Herden wilder Tiere, Schwärme fliegender Vögel oder schwimmender Fische, sich unheimlich verzweigende Baum und Schlinggewächse darzustellen, ist das Sujet der Künstlerin Homeira Novin. Ihre Werke werden zurzeit im Kunst, Kultur & Wirtschaftszentrum (KKWZ) „Villa Herzogenrath” ausgestellt.

Im Iran geboren, hatte Homeira Novin bereits im Alter von zwölf Jahren in Teheran Kontakt zu ihrem Meister Professor Nima Petgar und ging bei ihm in die Lehre. Sie erinnert sich noch sehr genau an die Worte ihres Lehrers, dass ein Bild seine Vollendung nur dadurch findet, dass es gesehen wird. Im Alter von 22 Jahren kam Homeira nach Deutschland, ließ die Kunst zunächst einmal ruhen und wandte sich dem Studium der Physik zu. Zunächst war ihr nicht bewusst, dass sie mit diesem Studium an den Grundlagen ihrer künstlerischen Profession arbeitete.

Der Weg zur Erschließung der Natur und Kräfte war nicht einfach. Die Künstlerin hat jedoch die Gabe, gerade diese Dinge virtuell und bildlich, jedoch geheimnisvoll, darzustellen.

Der Betrachter der Werke hat sehr schnell das Verlangen sich mit dem Gezeigten auseinander zu setzen und es zu ergründen. Bei vielen Werken ist der Einsatz der Farbe beinahe monochromatisch, meist reicht eine einzige dominante Farbe mit gekonnten Abtönungen, um das gezeigte zum Sprechen zu bringen.

Neue Arbeiten wie EinhornEnte oder SteinIgelBöcke bringen die Lust zu fabulieren und an phantastischen Bildkombinationen zum Ausdruck.

So wissen die Bilder von Homeira Novin viel von verlorenen Paradiesen und von dem Heimweg, der durch die Fremde führt. Die Ausstellung ist bis zum 30. April in der Villa Herzogenrath zu sehen. Öffnungszeiten: dienstags bis freitags jeweils 14-18 Uhr, samstags 10-14 Uhr.
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