Höhner machen Fans „Himmelhochhigh”

Von: Elisa Zander
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Wenn sie kommen, steigt die Pa
Wenn sie kommen, steigt die Party: Die Höhner haben einmal mehr die Burg Wilhelmstein außer Rand und Band gebracht. Foto: Elisa Zander

Würselen. Der Lautstärkepegel steigt deutlich an, als Jens Streifling mit seinem Saxofon auf die kleine Bühnenerhöhung springt und im Rhythmus zur Musik seine Hüften kreisen lässt. Die Frauen johlen, die Männer lachen angesichts der Szenerie und die Kinder klatschen begeistert mit. Das Konzert der Kölner Musikgruppe „Höhner” ist ein Erlebnis - und zwar eines für die ganze Familie.

Egal, welcher Altersgruppe man zugeordnet werden kann - hier sind alle zumindest auf einer Ebene gleich: Die bis auf den letzten Treppenplatz gefüllte Burg Wilhelmstein wird betanzt und besungen von einer großen Höhner-Fan-Familie. Und weil die sechs Kölner das wissen, bringen sie seit vielen Jahren besondere Schmankerl mit. So stellen sie diesmal ihr neues Lied „Schokolade” vor, eine Weltpremiere, die zeigt, dass der Song funktioniert.

Bereits bei der zweiten Wiederholung des Refrains kann ein Großteil der Zuschauer mitsingen. Es ist das, was viele der Lieder der Band ausmacht: Zweimal gehört, schon ein Ohrwurm! Und so können die Zuschauer selbstverständlich auch sämtliche anderen Lieder anstimmen: Ob „Echte Fründe”, „53 Engel” oder „Levve und levve losse” - kein Klassiker fehlt.

Die Au Ülle gehören dazu

„Es gibt eben Dinge, die gehören einfach zusammen”, sagt Henning Krautmacher. „So wie Tag und Nacht passen auch die Höhner und die Au Ülle zueinander.” Der Würselener Karnevalsverein lädt die Band bereits seit elf Jahren zum Sommerkonzert ein, ein Erfolgsgarant, der bereits Monate im voraus ausverkauft ist. Und wie es sich für einen Karnevalsverein gehört, stimmen die Höhner eins ihrer neueren Lieder an: „Carneval”. Brasilianisch angehaucht, tanzbar, rhythmisch.

So von den Stühlen gerissen fühlen sich die Damen „Himmelhochhigh”, wenn Sänger Henning Krautmacher fragt „How do you do?” und einige kommen der Aufforderung „Schenk mir Dein Herz” nur zu gerne nach, schließlich haben sie erkannt, dass die Jungs auf der Bühne „Männer in den besten Jahren” sind.

Das lange Warten vor den Türen - manche standen bereits geschlagene fünf Stunden vor Konzertbeginn vor den Pforten und warteten auf Einlass - hatte sich gelohnt, und für viele waren die stimmungsvollen Stunden wohl viel zu schnell wieder vorbei.
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