Höchstnoten für die Aufführung der Bardenberger Heimatbühne

Von: clg
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Würselen. Vor 20 Jahren hat die Heimatbühne Bardenberg schon einmal mit dem Klassiker „Der Meisterboxer” ihr Publikum zum Lachen gebracht. Jetzt kam das Stück von Otto Schwartz und Carl Mathern erneut auf die Bühne - und wurde wieder ein gewaltiger Erfolg.

Zweimal präsentierte die Heimatbühne die Neuauflage unter Regie von Gerda Dohmen in der Mehrzweckhalle An Wilhelmstein. Neben dem Marmeladenfabrikanten und Meisterboxer (Hans Meeßen) liefen auch die übrigen Akteure auf der Bühne zur Höchstform auf und „prügelten” kräftig aufs Zwerchfell der Zuschauer ein. Die Neuauflage des Lachschlagers war eine einzigartige Hommage an das „Original”: Willy Millowitsch. Die kölsche Legende hatte als Boxer auch auf dem Bildschirm des öfteren gepunktet.

Vor den Augen der Frau

Der in hiesiger Mundart aufgeführte Schwank lebte von der Situationskomik.

Der Marmeladenfabrikant, der vorgibt, sich durch Boxen fit zu halten, muss plötzlich seine sportlichen Qualitäten vor den Augen von Ehefrau (Bertine Topa) und Tochter (Dominique Desgronte) gegen einen schwarzafrikanischen Champion anstelle des tatsächlichen Meisterboxers (Serkan Asik) unter Beweis zu stellen.

Breitenbachs Teilhaber (Heinz Kremer), der dem vermeintlichen Meisterboxer letzte Instruktionen gibt, heckt einen Plan aus, den Meisterboxer groß rauskommen zu lassen.

Viel Verwirrung

Unterdessen sorgt Sohn Breitenbach (Harry Jeurissen) mit einer Hiobsbotschaft für unnötige Verwirrung. Schließlich kommt Amalie Wipperling (Martina Havers) ihrem Mann (Hans Dohmen), dem Herrn Kanzleirat, und damit dessen Komplizen, dem Marmeladenfabrikanten, auf die Schliche.

Viele Verwicklungen - auch um die italienische Tänzerin Coletta Corolani (Janine Syben) - hielten das Publikum auf Trab und bei Laune. Das Fass zum Überlaufen bringt schließlich Kanzleirat Wipperling.

Er erscheint im Zylinder und schwarzen Frack mit zwei Kegelbrüdern (Joachim Vergöls) und (Rolf Poqué), um dem großen Meister den Siegerpokal zu überreichen.

Und so endete auch dieser Klassiker wie jeder Schwank enden muss: Die Breitenbachs versöhnen sich wieder, die Tänzerin bekommt den Sohn und der Meisterboxer Breitenbach die Tochter aus gutem Hause. Nicht zu vergessen Hausmädchen Rosa (Jacqueline Steins), das bei den vielen Turbulenzen nicht gerade für Entspannung gesorgt hat.

Bald kommt „Der Meisterboxer” erneut auf die Bühne. Und zwar am Samstag, 14. März, 19.30 Uhr, und am Sonntag, 15. März, 16.30 Uhr, im Kulturzentrum Frankenberg in Stolberg sowie am Samstag, 21. März, 19.30 Uhr, im Forum der Gesamtschule in Merkstein.
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