Hitzige Diskussion um Schulschließung

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Heiße Diskussion: Michael Ebel, Vorsitzender der Schulpflegschaft, trug Argumente gegen die Schließung der Kellersberger Grundschule vor. Foto: Daniel Gerhards

Alsdorf. Als am Cinetower schon die ersten Fußball-Fans dem entscheidenden Vorrundenspiel der deutschen Nationalmannschaft entgegenfieberten, musste Bürgermeister Alfred Sonders seinen Mann in der Stadthalle stehen. Nach dem Plan der Verwaltung sollen die Grundschulen in Ost und Kellersberg zusammengelegt werden.

Die Schule in Kellersberg würde demnach geschlossen. Gemeinsam mit Schuldezernent Stephan Spaltner stand Sonders Eltern, Lehrern und Schülern in der Stadthalle Rede und Antwort.

Sonders und Spaltner legten dar, warum es notwendig sei, die Schulen zusammenzulegen. Die Kernaussage: Es ist nicht zu erwarten, dass beide Schulen auf Dauer zweizügig laufen können. Gemeinsam ist diese Zweizügigkeit gesichert. Daher sei die Zusammenlegung zum Schuljahr 2011/12 am Standort Ost unumgänglich.

Bei der anschließenden Diskussion war die Stimmung erwartet hitzig. Der Tenor war, dass sich die Eltern wünschen, dass beide Schulen weiter bestehen. 700 Unterschriften gegen die Schließung der Grundschule Kellersberg haben die Eltern gesammelt. Die Liste gab Michael Ebel, Vorsitzender der Elternpflegschaft, an Sonders. Der Bürgermeister erteilte diesem Anliegen allerdings eine Absage: „Wir können uns auf Dauer nicht alle Schulen, die wir heute in Alsdorf haben, leisten. Und wir können sie auch gar nicht füllen.”

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