Alsdorf - Historische Fundgrube für jedermann

Historische Fundgrube für jedermann

Von: mas
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Alsdorf. Das Abklappern der Provisorien hat ein Ende. Der Verein Bergbaumuseum Grube Anna 2 Alsdorf ist zu Hause angekommen und hat einen dauerhaften Platz gefunden. Dort, wo man schon immer hin wollte. Unmittelbar ans ehemalige Zechengelände der Grube Anna.

Große Freude und Dankbarkeit waren spürbar, als sich Vereinsvorsitzender Dr. Georg Kehren, seine Vorstandsmannschaft und viele Gäste in den neuen Räumlichkeiten am Herzogenrather Weg 100a, gegenüber dem Energeticon und der Barbara-Kapelle, umsahen.

Seit Sonntagmittag ist das neue Zentrum für Montangeschichte des Bergbaumuseums Grube Anna 2 Alsdorf eröffnet. „Es gibt natürlich noch viel zu tun, aber wir sind froh, dass wir bis heute schon so viel geschafft haben“, war Dr. Kehren die Freude aus den Worten zu hören.

Bevor der Chef sich mit seinen Gästen gründlich im Gebäude umsah, gratulierte Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders zum 30-jährigen Geburtstag des Vereins und kramte dazu ein wenig in der Geschichte. Sonders betonte unter anderem: „Es gibt nur wenige Vereine, die so ein großes Herz für die Vergangenheit unserer Stadt haben.“

Damals, noch unter dem Vorsitz von Josef Kohnen, habe sich der Verein aufgemacht im Sinne des Erhalts der Grubengeschichte. Vieles sei dem Bergbaumuseumsverein zu verdanken. Denn: „Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass wir hier markante Blickfänge geschaffen haben.“ Sonders weiter: „Wir präsentieren hier unser Erbe der Stadt mit Stolz.“

Zudem sei der 700 Mitglieder zählende Verein mit einem Zusammengehörigkeitsgefühl ausgestattet, dass „Bände spreche“. Dabei seien die alten Zechen gebäude nicht nur erhalten geblieben – „wir haben es gemeinsam mit dem Verein vielmehr geschafft, ganz neues Leben in manche Gebäude zu bringen“.

Als einen der schönsten Plätze im Stadtgebiet bezeichnete Alfred Sonders die nebenan gelegene Barbara-Kapelle. Mit Blick auf das neue Zentrum, dass Ende des Jahres nach Schätzung von Dr. Georg Kehren („wir danken natürlich auch den vielen Stiftern“) fertig sein soll, meinte der Bürgermeister: „Was sich hier entwickelt wird eine Fundgrube für jedermann sein.“ Denn das neue Zentrum für Montangeschichte und Industriekultur soll allen eine neue Heimat sein.

Ein Kurzprogramm mit Liedern aus dem Bergbau präsentierte der Knappenchor St. Barbara unter der Leitung von Franz-Josef Palm. Dabei gab es dann auch einen gesungenen Beitrag in „Platt“: „Dat Led vom Nuetstäer“. Über die Zeche Nordstern in Merkstein.

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