„Hinters Licht geführt“: Debatte nach Baumfällaktion

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Herzogenrath. Um unmissverständlich zu dokumentieren, wie man sich „von Politik und Verwaltung in Herzogenrath hinters Licht geführt fühlt“, veranstaltet das Bürgerbündnis „Aufgebäumt“ am Freitag, 8. März, ab 16 Uhr am Soziokulturellen Zentrum Klösterchen, Dahlemer Straße, eine „öffentliche Debatte“ im Sinne geschichtlicher Versammlungen, wo sich Bürger ein Forum schufen, auch um Enttäuschung und Wut gegenüber den Mächtigen Ausdruck zu geben.

Tenor: „Wir reden mit, weil niemand mit uns redet!“ Schien der Konflikt beigelegt, so wie es der von über 800 Herzogenrathern unterzeichnete Bürgerantrag für alle Ahornbäume forderte, so habe die Verwaltung nun – statt mit den Bürgern zu reden – die Kettensägen sprechen lassen, noch bevor der Antrag im Fachausschuss behandelt worden sei, „und meuchelte zwölf alte Ahornbäume“.

Dieses „inakzeptable Verhalten“, das nichts mit der vielfach beschworenen Bürgerbeteiligung zu tun habe, will das Bürgerbündnis nicht hinnehmen. Die morgige Performance ist eine Spontanaktion mit Ausdrucksformen, die jeder selbst bestimmen kann. Neben Wortbeiträgen und Debatten soll es auch kreativ-künstlerische Aktionsformen geben.

Jeder Interessierte ist eingeladen, sich einzumischen, auch bei Regenwetter. Damit soll dem Rechnung getragen werden, „dass Demokratie mehr ist, als nur seine Stimme abzugeben. Die Stimme zu erheben gehört ebenfalls hinzu.“

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