Hier ist auch Platz für Grusel à la Mexiko

Von: ch
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Schaurig-schön: Auch der mexikanische Totenkult fand sehenswerten Einzug in den Alsdorfer Straßenkarneval. Foto: Wolfgang Sevenich

Alsdorf. Die Konkurrenz des „großen“ Rosenmontagszuges durch die Alsdorfer Kernstadt brauchen die Karnevalisten von Hoengen und Mariadorf eigentlich nicht zu fürchten. Hunderte, ja Tausende von Jecken säumten am Rosenmontag den Zugweg, der von der Pestalozzistraße zur Ecke Markt-/Langstraße führte.

Bevor Prinz Willi IV. und Prinzessin Silvia mit ihrer Prachtkarosse die Folge der 31 Wagen und Fußgruppen abschlossen, defilierte bei dem von Tim Krämer und Leo Führen für den Karnevalsausschuss Hoengen (KAH) koordinierten närrischen Lindwurm eine bunte Folge von Teilnehmern an den Zuschauern vorbei.

Pfiff und Ideenreichtum bewiesen zum Beispiel die Grundschüler aus der Poststraße. Neben witzigen Kostümen boten sie mit einer Skulptur einen weiteren Blickfang: eine monumentale Kuh, zusammengesetzt aus Dutzenden von Einwegbehältern für Milch.

Die Aufmerksamkeit der Menschen auf den Bürgersteigen an sich zu ziehen: Das gelang mit anderen Mittel einer Schar aus der Mitte des Hoengener Turnclubs mit blinkenden Hellebarden sowie nicht minder glänzend poliertem Brustpanzer nebst strahlenden Helmen. So marschierten sie, fernab von Rom und Vatikanstadt, als Schweizergardisten auf. Ein in den den Zügen im Nordkreis mehrfach zu sehendes Motiv hatten sich die St.-Sebastianus-Schützen ausgesucht: Sie zogen als wandelnde Leuchttürme auf.

Ein betont harte, „männliche“ Sportart findet in Hoengen und Mariadorf bei Frauen immer mehr Anhänger: Eine reine Frauentruppe marschierte im Football-Outfit mit.

An Tollitäten herrschte übrigens, von Willi IV. und Silvia einmal abgesehen, auch sonst kein Mangel in diesem jecken Zug: Auch Maik I. und Lea, das Kinderprinzenpaar aus Warden, nahm mit Unterstützung der Erwachsenen vom Karnevalsausschuss Wardener Vereine den Jubel der Menschen auf den Bürgersteigen entgegen.

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