HGG setzt auf moderne Lernkonzepte

Von: mabie
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Tablet-Nutzung und Sportklassen als Highlights für den Tag der offenen Tür. Foto: Markus Bienwald
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Medienkoordinator Heinz-Georg Soquat, Sportlehrer Stefan Vickus und Schulleiter Christoph Barbier (v.l.) freuen sich darauf, die beiden Konzepte präsentieren zu können. Foto: Markus Bienwald

Würselen. In der Diskussion um die Nutzung von Tablets im Unterricht kann Christoph Barbier, Leiter des Heilig-Geist-Gymnasiums, sich entspannt zurücklehnen. „Wir haben seit 2003 ein Medienkonzept an unserer Schule und haben uns schrittweise von Belegräumen zu besonders ausgestatteten Klassenräumen entwickelt.“

So sind auch beim Tag der Offenen Tür am kommenden Sonntag, 30. November, von 14 bis 17 Uhr die modernen Mediennutzungen am HGG ein Thema. „Wir bieten Schülern ab der siebten Klasse in den Belegräumen die Möglichkeit, an schuleigenen Tablets zu arbeiten und den vom Land anerkannten und zertifizierten Medienführerschein zu machen“, sagt Heinz-Georg Soquat, Medienkoordinator am HGG. Was dabei gelernt wird, kann Schülern auch nach dem Abschluss weiterhelfen, sagt er. Das bezieht sich aber nicht nur um den Umgang mit den Windows-basierten Geräten, sondern auch um die Nutzung solcher Endgeräte allgemein. Soquat: „Wir setzten die Tablets nicht um ihrer selbst willen ein, sondern nur da, wo es Sinn macht.“

Beispielsweise bei multimedialen Anwendungen, die sich am besten über den Touchscreen nahebringen lassen. Dafür stehen insgesamt 32 Geräte bereit, die nur im eigenen Schulnetz funktionieren und für spezielle Schulanwendungen freigeschaltet sind. „Die Schüler sollen einfach lernen, dass der Umgang damit in der Schule nicht als Zeitvertreib, sondern als Hilfe zur Arbeit gedacht ist.“ Für die Schüler, die durch den Umgang mit Smartphones und Touchscreen-Computern sehr visuell geprägt sind, sieht auch Schulleiter Barbier einen Pluspunkt. „Die Schüler sind sehr angetan von dem Konzept, denn Ergebnisse werden dokumentiert, können bei Fehlzeiten leicht nachgeholt werden und bereiten auf ein mögliches Studium vor, bei dem ja auch alles medienbasiert ist.“

Stolz ist Christoph Barbier aber auch auf ein neues Konzept, das sich an das System der HGG-Streicherklassen anlehnt, aber auf Sport abzielt. Denn ab dem kommenden Schuljahr gibt es an der Schule eine Sportklasse, die zunächst für neue Schüler der fünften Klassen angeboten wird. „Wir sorgen damit für ein sportartübergreifendes Konzept, bei dem die Schüler freiwillig an fünf Wochenstunden Sport treiben“, sagt Sportlehrer Stefan Vickus, der gemeinsam mit seiner Kollegin Judith Fuchs die Klassen leiten wird. Mit den Fünfer-Klassen soll die Basis für sportliche Erfolge und die Teilnahme beispielsweise an Wettbewerben wie „Jugend trainiert für Olympia“ gelegt werden. „Sport ist allgemein fördernd“, sagt Christoph Barbier, „beispielsweise bei den sozialen Kompetenzen, der allgemeinen Lernfähigkeit und dem Selbstbewusstsein“. Der ganzheitliche Ansatz, den das HGG seit vielen Jahren pflege, werde durch dieses Konzept noch weiter ausgebaut.

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