Herzogenrath - Hesse: Eheleute Hoppe stellen Schriftsteller und Dichter vor

Hesse: Eheleute Hoppe stellen Schriftsteller und Dichter vor

Von: nina
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Ehepaar Gudrun und Dietrich Hoppe beim Vorlesetag in der Stadtbücherei Herzogenrath.

Herzogenrath. Sie sind seit Jahren ein Synonym für literarische Kompetenz in Roda und der „Hoppe-Abend“ ist mittlerweile Kult. Jahr für Jahr begeistert das Ehepaar mit einem Themenabend am bundesweiten Vorlesetag. In diesem Jahr hatten sie als Überschrift für das Programm in den Räumen der Stadtbücherei Herzogenrath „Hermann Hesse – Ein Dichter auf der Suche nach sich selbst“ ausgewählt.

Während am Morgen Bürgermeister Christoph von den Driesch die Drittklässler der Regenbogenschule mit einer Detektivgeschichte überraschte, verwöhnten Gudrun und Dietrich Hoppe am Abend das erwachsene Publikum mit einem Literarischen Abend.

„Der Schriftsteller, Dichter und Maler Hesse war eine schillernde Persönlichkeit, über die wir zum Teil gar nicht so viel wissen. Er hatte zum Beispiel drei Ehen und wechselnde Staatsbürgerschaften“, sagte Vorsitzende des Fördervereins Pro Stadtbücherei Prof. Wolfram Hamann bei seiner Begrüßung.

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, nutzte Hoppe einen bekannten Ausspruch Hesses und spielte zu Beginn lautstark „Born to Be Wild“, einen Rocksong, der von Mars Bonfire geschrieben und in seiner Interpretation durch die Band Steppenwolf und den Film „Easy Rider“ bekannt ist. Der 1927 erschienen Roman „Steppenwolf“ ist gleichzeitig Hesses wohl größter Erfolg. Ähnlichkeiten des Protagonisten zu Hesse selbst und auch Goethes Faust sind offensichtlich.

In einem Wechsel von Vorlesen, Erzählen und Rezitation mit schauspielerischen Zügen brachten die Hoppes den Zuhörern die Person Hesse näher, stets mit einem Augenzwinkern und immer unterhaltsam. Laut „Die Zeit“ ist Hesse der „Gartenzwerg unter den deutschen Nobelpreisträgern“. Oft stieß er mit seinem Werk auf Kritik und erntete doch in seinem 85-jährigen Leben große Bewunderung.

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