Herzogenrather mit angegriffenen Frauen solidarisch

Von: tv
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Nach dem Übergriff auf zwei
Nach dem Übergriff auf zwei türkische Frauen in der Nähe des Schulzentrums Herzogenrath am 23. August haben mehr als 150 Menschen am Ort der Tat ihre Solidarität mit den Opfern bekundet. Foto: Vogel

Herzogenrath. Nach dem Übergriff auf zwei türkischstämmige Frauen in der Nähe des Schulzentrums Herzogenrath am 23. August haben mehr als 150 Menschen am Ort der Tat ihre Solidarität mit den Opfern bekundet.

„Es gibt Menschen, die sagen, dass diese Tat ein schlechtes Bild auf die Stadt Herzogenrath wirft. Ich kann dieser Aussage nicht zustimmen. Ein schlechtes Bild auf Herzogenrath würde entstehen, wenn wir - die Herzogenrather Bürger - einfach zur Tagesordnung übergehen und uns mit dieser abscheulichen Tat nicht beschäftigen”, erklärte Manfred Radermacher, Sprecher des Herzogenrather Bündnisses gegen Rechtsextremismus.

Dieses hatte kurzfristig zu der Solidaritätsdemonstration aufgerufen und war trotzdem auf große Resonanz in der Bevölkerung gestoßen. „Die äußerlichen Wunden werden heilen, aber die Wunden im Herzen bleiben ein Leben lang”, sagte Marie-Theres Sobczyk, die als stellvertretende Bürgermeisterin statt ihres hauptamtlichen Kollegen Christoph von den Driesch gekommen war.

Von den Driesch war wegen dienstlicher Verpflichtungen verhindert. Es müsse verhindert werden, stellte Sobczyk klar, dass Herzogenrath einen braunen Stempel aufgedrückt bekomme.
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