Herzogenrather „Haus Rode” feiert die Einweihung des Anbaus

Von: fs
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Pastor Dr. Guido Rodheudt segnete das neue Gebäude, Heimleiter Thomas Vieg (l.) hieß alle herzlich willkommen. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Die Gardinen hingen, das Pferd stand auf dem Dach und das Telefon stand nicht mehr still: Das war ein Zeichen für die Herzogenrather, die Arbeiten am „Haus Rode” sind beendet. Heimleiter Thomas Vieg konnte zur Eröffnungsfeier des Neubaus zahlreiche Heimbewohner und Gäste begrüßen.

Gekommen waren vom Träger Uwe Kames, Architekt Dr. Jürgen Paulus, die beiden Vize-Bürgermeister Marie-Theres Sobczyk und Dr. Manfred Fleckenstein, Mitglieder der im Rat vertretenen Fraktionen, Pfarrer Dr. Guido Rodheudt mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Kirchengemeinde, vom Kreis Aachen, Amtsleiter, Amt für Altenarbeit, Heinz Müller, sowie Ombudsmann Simon Robert aus Alsdorf.

„Wir stehen natürlich heute hier mit einem gewissen Stolz. Wir sind geschafft, aber wir sind sehr, sehr Stolz,” sagte Thomas Vieg. „Im Frühjahr 2007 machten wir uns erste Gedanken, bezüglich einer Veränderung am bestehenden Haus Bockreiter. Die Lösung lag neben dem Seniorenheim, das Nebenhaus konnte gekauft und abgerissen werden.”

Die Idee war, eine Wohngemeinschaft für Demenzkranke zu schaffen. Die Wohngemeinschaften präsentieren sich in moderner Form der vollstationären Pflege. Im Moment steht der Einzug im Mittelpunkt, die ersten Bewohner haben schon die erste Nacht im neuen Gebäude verbracht.

Das neue Haus wird 34 Bewohnern in 28 Einzelzimmern und drei Doppelzimmern eine Heimat bieten. Das Interesse ist groß, 25 Bewohner wollen in den nächsten Wochen einzuziehen. Bei der Einweihungsfeier wurde auch die Situation des Parks angesprochen.

Marie-Theres Sobczyk: „Am Anfang einer guten Sache steht immer eine gute Idee, und die hatte vor nunmehr gut 25 Jahren Schwester Helga aus diesem Haus. Und dass wir heute hier stehen können und diesen Erweiterungsbau mit dieser großen Resonanz eröffnen, ist sicherlich auch ihr Verdienst.”

Der Ergänzungsbau im Zentrum der Stadt sei ein Zeichen der Zeit, die demografische Entwicklung gehe auch nicht an Herzogenrath vorüber. Im Gegenteil: „Auch wir müssen uns auf starke Veränderungen einstellen. Unsere Bevölkerung nimmt ab, es werden weniger Kinder geboren und unsere Mitmenschen werden älter”, sagte Marie-Theres Sobczyk.

Froh, dass diese neue, moderne Pflegeeinrichtung für die alten Menschen nur einen Steinwurf von der Kirche entfernt ist, segnete Pastor Dr. Guido Rodheudt das Gebäude.

Rodheudt überreichte im Auftrag der Kirchengemeinde eine Ikone (Schutzmantelmadonna), gemalt von Wolfgang Grouls, langjähriges Vorstandsmitglied von St. Gertrud. Das Bild wird einen entsprechenden Platz im Hause erhalten, versprach Thomas Vieg.
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