Herzogenrather Gymnasiast im Finale bei „Jugend forscht“

Von: mabie
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Herzogenrath. Nervös war er nicht, überhaupt nicht: Marius Ziemke, 17-jähriger Schüler des Herzogenrather Gymnasiums steht in der Endrunde beim 50. Bundeswettbewerb „Jugend forscht“.

„Mir macht das gar nicht viel aus“, sagt der junge Softwareentwickler, der noch zur Schule geht, „da ich das Programm selbst geschrieben habe, kenne ich mich ja aus.“ Bei der Präsentation beim Bundeswettbewerb in Ludwigshafen in diesen Tagen, wird er die jüngste Version seiner Schulverwaltungssoftware vorstellen.

Denn etwas Neues gibt es bei Anwenderprogrammen ja immer, lässt er leise lächelnd durchblicken. So ist er gerade dabei – neben all seinen schulischen Verpflichtungen – das Programm völlig zu überarbeiten. In Ludwigshafen will er dann seine Variante 2.0 zeigen mit allem, was die Schulverwaltung am Gymnasium in Roda schon seit einiger Zeit zum Jubel aller Beteiligten entlastet und einfacher macht.

Das ist natürlich auch etwas für seinen Betreuungslehrer bei „Jugend forscht“, Udo Küppers, der das Talent des jungen Mannes entdeckte. „Seine Ideen waren von Anfang an zu spüren“, freut sich der Pädagoge, „er hat immer wieder alles hinterfragt.“ Das war auch vor dem Start des aktuellen Programms so. Denn warum, so Marius, gibt es viele verschiedene Systemprogramme bei der Organisation von Lehr- und Raumplänen oder auch Klausuraufsichten. Marius‘ Ansatz ist nun der, alle Fäden in einer einfach zu bedienenden und in Echtzeit agierenden Nutzeroberfläche zusammenzuführen.

„Das ist sicherlich eine Aufgabe mit Zukunft“, ist sich nicht nur Lehrer Udo Küppers sicher. Denn eine solche Systemintegration, wie sie im Softwarebereich in immer mehr Bereichen eine Rolle spielt, könnte auch für die künftige Berufslaufbahn von Marius Gewicht haben. Denn eins ist klar, er will Programmierer werden, „am liebsten selbstständig“, sagt er. Das intellektuelle Rüstzeug hat er, und vielleicht hilft ein Sieg beim Bundeswettbewerb dem inzwischen auch an der FH Aachen als „Jungstudent“ geführten, sympathischen Schüler noch ein wenig weiter nach vorn.

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