Herzogenrather Gesamtschule jetzt Europaschule

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Freude in Unna bei der Ubergabe der Urkunde und Europaflagge durch Staatssekretär Michael Mertes (2.v.r.) an die Delegation der Herzogenrather Gesamtschule mit Schulleiter Daniel Bick (3.v.l.) und den Lehrerratsvorsitzenden Werner Habbel (r.).

Herzogenrath. Der Europaminister des Landes NRW, Andreas Krautscheid, hatte die 22 Schulen zur Feier nach Unna eingeladen, die das Ernennungsverfahren zur Europaschule im Januar erfolgreich abgeschlossen hatten. Die Herzogenrather Gesamtschule war eine davon.

Neben den Delegationen der Schulen konnte Unnas Bürgermeister Werner Kolter in seiner Stadthalle Staatssekretäre, Ministeriumsvertreter und die Leiterin der Regionalen Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn begrüßen.

Die förmliche Übergabe der Urkunden, Fahnen und Türschilder war der kleinere Teil des Programms. Unnaer Schulen sorgten mit Musik, Gedichten und akrobatischen Einlagen für Abwechslung zwischen den Reden und Grußworten; moderiert durch Joachim Keferstein, eigentlich Referent im Schulministerium, der aber mit rheinischem Talent auch in Westfalen für die nötige entspannte Stimmung sorgte.

Die Gesamtschule Herzogenrath war mit einer Delegation von 14 Lehrerkräften und Schülern vertreten, angereist im eigens gecharterten Kleinbus. Wie sich bei der Vorstellung der Schulen zeigte, hatten alle zweiundzwanzig eine enorme Bandbreite ihrer europäischen Schwerpunkte und besonderen Projekte vorzuweisen.

„Markt der Möglichkeiten”

So hatte ein Berufskolleg einen Bildungsgang eingerichtet, in dem Schülerinnen und Schüler aus vier Ländern ein Klasse bilden und alle zusammen dann jeweils zwei Monate in einem anderen Land unterrichtet werden.

Eine andere Schule hatte über ein Schuljahr mit zwei Schulen in Frankreich und der Türkei einen gemeinsamen Film über die ganz unterschiedlichen Feiertage und Feste in den jeweiligen Ländern gedreht. Während eine weitere Schule eine multieuropäische Schülerfirma gegründet hatte, die unter anderem Pralinen herstellt und vertreibt, legen einige Schulen ganz besondere Schwerpunkte auf den Schüleraustausch, Sprachzertifikate oder die Teilnahme an internationalen Diskussionsrunden, die in Debatten Parlamentssitzungen zu realen Themen nachspielen.

Die Herzogenrather punkteten mit ihren Theaterprojekten zur Antike, die sie mit je zwei niederländischen, zwei belgischen und einer weiteren deutschen Schule veranstalteten, sowie dem bilingualen Niederländischunterricht und den langjährigen Schülerpraktika im Ausland.

Alle Schulen stellten sich schließlich bei der Zertifizierungsfeier auf einem „Markt der Möglichkeiten” mit Stellwänden, Unterlagen, Modellen vor.
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