Herzogenrath - Herzogenrather Büchereien veranstalten mit Kindern ein „Mützen-Chaos“

Herzogenrather Büchereien veranstalten mit Kindern ein „Mützen-Chaos“

Von: nina
Letzte Aktualisierung:
10017504.jpg
Einblicke: Minh Dotrong konnte Kirsten Moss (links) und Marie Luise Huppertz (r.) einen Tag lang bei der Arbeit zuschauen. Foto: Nina Krüsmann

Herzogenrath. „Knuffelbär Paulchen“, ein knuddeliger Braunbär mit treuherzigen Kulleraugen und rotem Schal, zog die Blicke aller Kinder auf sich. Die Mitarbeiterinnen der Stadtbücherei Herzogenrath sowie der drei Katholischen Öffentlichen Büchereien hatten sich jüngst für ihre kleinen Besucher eine besondere Aktion einfallen lassen.

Vormittags hatte die KÖB St. Mariä Heimsuchung eine Bilderbuchaktion „Alle lieben Paulchen“ mit den Bilderbüchern von David Melling. Auch in der KÖB St. Willibrord stand Vorlesen und Mitmachen mit Paulchen auf dem Programm. Die KÖB St. Katharina lud zu einem Nachmittag mit Paulchen ein, ebenso wie die Stadtbücherei unter dem Motto „Knuffelalarm!“. Die Vorlesepatinnen Ingrid Blatt und Birgit Esser lasen Kindern ab drei Jahren vom Mützen-Chaos bei Knuffel-Paul vor und überlegten, was man mit einem Wollknäuel noch so alles anstellen kann. Im Anschluss konnten die Kinder sich ihren eigenen „Fühlbären“ basteln.

Dabei half anlässlich des „Boys‘ Days“ auch Minh Dotrong mit: Der 14-jährige Schüler des städtischen Gymnasiums liest gerne und ist häufiger Besucher der Bücherei. „Heute lerne ich alle Aufgaben kennen und darf bei der Organisation des Bastelnachmittages und der Lesung helfen“, erzählte der Achtklässler von dem für ihn spannenden Tag. Kinderbuchspezialistin Kirsten Moss und Mitarbeiterin Marie Luise Huppertz erklärten dem Jungen die Verwaltungsabläufe. Am Abend ging es für erwachsene Lesefreunde weiter.

Zum Festtag des Lesens präsentierten Gudrun und Dietrich Hoppe einen literarischen Abend. Es ging um Rahel Varnhagen von Ense, geborene Levin, ihr Leben, ihre Bedeutung, ihre Zeit. Mit diesem Thema entführten die beiden Literaturkenner ihre aufmerksamen Zuhörer in die Zeit der literarischen Salons in Berlin vor rund 200 Jahren.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert