Herzogenrath in Sachen Geothermie-Projekte noch abwartend

Von: mabie
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Herzogenrath. Abwartend hat der Bau- und Verkehrsausschuss bei der Frage reagiert, ob die alten Bergbauschächte im Herzogenrather Stadtgebiet für Geothermie-Projekte genutzt werden können. „Wir haben festgestellt, dass wir abwarten sollen, wie das Verfahren in Alsdorf ausgehen wird“, erläuterte Folker Moschel von Bündnis 90/Die Grünen dazu, „wollen aber trotzdem geprüft haben, welche Schächte dafür infrage kommen“.

So steckt hinter dem Pilotprojekt „Green“ in der Nachbarstadt Alsdorf das Konzept der Gewinnung von umweltfreundlicher Erdwärme aus Grubenwasser. Damit soll dort das Energeticon über Wärmetauscher mit Erdwärme versorgt werden. Es stelle aber auch wegen schwer abzuwägender Ergebnisse ein – wie die Herzogenrather Verwaltung es formulierte – „erhebliches Investitionsrisiko“ dar.

Schließlich müssten „wesentliche Teile der Gesamtfinanzierung“ von der Stadt Herzogenrath aus Eigenmitteln getragen werden. „Wir könnten zunächst die Ergiebigkeit errechnen lassen“, schlug Rolf-Peter Kalmbach, Fachbereichsleiter für Bau und Betrieb, vor. Generell sieht er ein hohes Refinanzierungspotenzial einer solchen Anlage. Schließlich handele es sich bei dem anvisierten Wasser um 25 Grad warmes Wasser, das gemeinsam in einem Joint Venture mit dem EBV genutzt werden könne.

Da es sich zudem um ganz normales Grundwasser handele, das in einem Kreislauf eingesetzt würde, seien bei dieser ökologisch sehr sinnvollen Maßnahme keine Bergschäden zu befürchten, erklärte Kalmbach weiter.

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