Herren der Westwacht gehen zuversichtlich in die Saison

Von: Niklas Coopmann
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Der Coach und seine Neuen: Lutz Hellemeister (v.l.) zusammen mit David Krause, Pascal Schröder und Timo Wolff. Foto: Niklas Coopmann

Würselen. Großer Optimismus zur Saisoneröffnung der Handballer der DJK Westwacht Weiden. Das Team, das nach der Liga-Umstrukturierung in der Mittelrheinliga antreten wird, möchte definitiv oben angreifen.

Zur Eröffnung wurde den Zuschauern einiges geboten. Zum Auftakt traten die beiden Reserve-Mannschaften gegeneinander an. Es folgten die Damen, die sich gegen Schwarz-Rot Aachen testeten. Dann das offizielle Programm: Zunächst wurden zwei verdiente Spieler verabschiedet – Nils Gehlich und Patrick Mosemann werden Trainer Lutz Hellemeister in Zukunft nicht mehr zur Verfügung stellen. „Ein sportlicher und menschlicher Verlust“ für den Trainer, da Gehlich acht Jahre und Mosemann sieben Jahre für Westwacht spielten. Beide Spieler haben laut Hellemeister zwei Aufstiege in die Oberliga entscheidend mitgeprägt, dafür bleibe man ihnen dankbar. Beide stünden allerdings vor neuen beruflichen Herausforderungen, die ein aktives Mitspielen in der Mittelrheinliga unmöglich machen. Zudem wurde Gabi Gehlich, langjährige Zeitnehmerin, verabschiedet.

Den beiden Spielerabgängen stehen drei Neuzugänge gegenüber. Für den Rückraum kommt Pascal Schröder vom direkten Nachbarn TV Weiden. Ebenfalls neu dabei sind die beiden Kreisläufer Timo Wolff und David Krause. Wolff kommt vom TV Birkesdorf, Krause wechselt vom VfL Bardenberg zur DJK. Sie bilden Verstärkungen auf Positionen, auf denen „Mangel herrschte“. Der Verein werde „noch viel Spaß an den drei Neuzugängen“ haben, ist sich Hellemeister sicher. Auch menschlich passten die Neuen gut in das Gefüge. Ein Aspekt, der vor jeder Verpflichtung von Hellemeister und Teammanager Jochen Kuck genau untersucht werde. Aber auch sportlich sieht der Trainer das Team weiter verstärkt.

Als Saisonziel gelten die Plätze eins bis drei aus. Trainer Hellemeister ist „sehr zuversichtlich“, dass dies auch erreicht wird. Von der vergangenen Saison allerdings hatte man sich mehr versprochen als den erreichten zehnten Platz. Dennoch bezeichnet Hellemeister die Saison nicht als schlecht, da das Ziel umständehalber verpasst worden sei. Ein Faktor sei unter anderem der zu dünne Kader gewesen, der in diesem Jahr verstärkt wurde. Insgesamt stehen dem Trainer 15 Feldspieler zur Verfügung.

Als größte Konkurrenten um die Spitzenplätze stuft Hellemeister die HSG Siebengebirge und BTB Aachen ein. Gerade auf das Duell mit den Aachenern, das „einzige Derby in der Saison“ wird in Weiden mit Hochspannung erwartet. Da die Liga aufgrund der Umstellung ordentlich „durchgewirbelt“ worden sei, seien einige Teams als „schwierig“ einzustufen.

Mit der Vorbereitung ist Hellemeister zufrieden. Die nächsten Wochen seien allerdings entscheidend, vor allem im EWV-Cup soll mindestens das Endspiel erreicht werden. Der Test gegen den belgischen Zweitligisten KTSV Eupen endete 25:23 für die Hausherren, die so die Saisoneröffnung positiv abschlossen.

Auch bei den Damen gab es nach dem Oberliga-Aufstieg Veränderungen: Sieben Spielerinnen sind verpflichtet, fünf verließen das Team. Da das Team allerdings in der kommenden Spielzeit nicht absteigen kann, sehen die Verantwortlichen die Saison vor allem als „Vorbereitungsjahr“.

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