Hermann-Josef Stumm lässt sich von Mallorca inspirieren

Von: Nina Krüsmann
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Hajo Stumm präsentiert unter anderem Impressionen vom ländlichen Mallorca im Naturfreundehaus. Foto: Nina Krüsmann

Herzogenrath. „Wo auch immer ich hinkomme halte ich die Augen offen, mache Fotos und Skizzen“, erzählt Hermann-Josef Stumm. Unter anderem auf der beliebten Ferieninsel Mallorca sammelte er Maler Inspirationen für seine neue Ausstellung, die jetzt im Naturfreundehaus in Merkstein eröffnet wurde.

Landschaften und Stillleben zeigt Stumm, der von Kind an gerne gezeichnet und gemalt hat.

Für seine aktuelle Schau hat er großflächige Landschaftsbilder, an japanische Kunst erinnernde Waldstücke sowie Stillleben aus dem Alltag ausgewählt.

Die neue Bilderausstellung eröffneten die Naturfreunde rund um den Vorsitzenden Lothar Bildhauer mit einem kulturellen Programm. Dazu gehörte nach einem gemeinsamen Frühstück der Auftritt der Gruppe „Frühschicht“. Die sieben Sängerinnen haben sich dem Volkslied verschrieben.

So erklangen im Naturfreundehaus vielstimmige Lieder aus Frankreich und den Niederlanden, Deutschland und Russland, aber auch aus Lateinamerika und Afrika und verzauberten die Zuhörer. „Volkslieder dieser Art sind ein Kulturgut aller Völker, das nie in Vergessenheit geraten darf“, betonte Organisator Peter Kuhn.

Studium an der RWTH

Hermann-Josef Stumm wurde 1949 in Erkelenz geboren. Seit 1973 lebt er in Eschweiler. An der RWTH Aachen studierte er Kunst, absolvierte später eine Ausbildung als Kunsterzieher. Eine Begegnung mit dem Künstler der Wiener Sezession, Professor Rudolf Schönwald, war der auslösende Moment für seine ersten freien künstlerischen Arbeiten.

Nach Arbeiten im grafischen Bereich widmet sich Stumm seit 1991 der Malerei, nutzt derzeit die traditionelle Bildsprache und Technik zur Naturdarstellung. Bereits im vergangenen Jahr hatten Stumms Schülerinnen ihre Werke im Naturfreundehaus präsentiert. Jetzt stand der „Meister“ selbst im Fokus.

Seine Ausstellung „Landschaften und Stillleben“ zeigt ein großes Spektrum an Motiven und auch Techniken. Er malt, was ihm in seiner Welt begegnet und stellt fest: „Ihr Erscheinungsbild kennt somit unendlich viele Formen, und was die Natur draußen in verschwenderischer Vielfalt bietet, das findet ein Gegenstück in allen Ecken und Winkeln der näheren Umgebung.“

Für Stumm geht es um die Faszination des Motivs und ganz viel handwerkliches Können. Die Präsentation der Ergebnisse und die Reaktion des Betrachters machen seiner Ansicht nach daraus erst das, was allgemeinhin als „Kunst“ bezeichnet wird.

Und neue Pläne gibt es auch schon. In der Normandie möchte Stumm demnächst mit seiner Ehefrau Gabriele Ideen für neue Werke sammeln.

Die Bilderausstellung im Naturfreundehaus Merkstein ist noch bis zum 27. April immer freitags (außer Karfreitag) von 19.30 bis 21 Uhr sowie am Karfreitag und sonntags von 15 bis 17 Uhr zu besichtigen.

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