Helmut Brandt besucht Caritas-Behindertenwerk

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Hinweise mitgenommen: Michael Doersch, Geschäftsführer der Caritas-Behindertenwerk GmbH erzählte Helmut Brandt (l.) von Einschränkungen im Alltag.

Würselen. „Wir würden den Prozess der Weiterentwicklung der Werkstätten für Behinderte gerne mit Ihnen begleiten“, sagte CDU-Bundestagesabgeordneter Helmut Brandt, als er die Werkstatt der Caritas-Behindertenwerk GmbH (CBW) in der Honigmannstraße in Würselen besuchte.

Dieses Werk ist eines von acht, das in der Städteregion Aachen 1060 Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung einen Werkstattplatz bietet. Momentan wächst die Zahl der Menschen, die wegen ihrer psychischen Behinderung einen Arbeitsplatz in den Werkstätten anstreben, besonders deutlich. „Waren im August 2007 noch 78 Menschen mit psychischer Behinderung bei der CBW beschäftigt, sind es im August 2013 bereits 170“, nannte der Geschäftsführer des Caritas Behindertenwerks Michael Doersch alarmierende Zahlen.

Struktur im Alltag umsetzen

Damit die Menschen der Werkstätten möglicherweise wieder im ersten Arbeitsmarkt eingegliedert werden können, müssen ihnen eine Struktur und von gut ausgebildeten Betreuern in ihrem Arbeitsalltag eine Unterstützung gegeben werden. Parallel brauchen die Beschäftigten aber auch anspruchsvolle Tätigkeiten, die sie herausfordert. „Deshalb suchen wir immer auch Auftraggeber“, erklärte Michael Doersch, der verschiedene Bereiche im CBW unterhält, wie die Gartenabteilung, eine Schreinerei, eine Druckerei, eine Metallverarbeitung und eine Elektromontage.

Wie können Werkstätten für Behinderte weiterentwickelt werden? „In dem uns die Politik mehr Handlungsspielraum zugesteht“, sagte Geschäftsführer Doersch und verwies auf die fehlende Möglichkeit, in von den Kostenträgern geförderten Werkstätten mit Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes an gemeinsamen Projekten zu arbeiten.

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