Heimatverein sucht weiterhin einen Geschäftsführer

Von: ehg
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Der Vorsitzende des Heimatverein Würselen, Heinz Blankenheim (2.v.l.), ehrte unter anderem Maria Hülbüsch (l.) Agnes Wagner, (3.v.l.) Ulrike Strüder (vorne 3.v.r.) und Heinz Hülbüsch (2.v.r.) für 25-jährige Mitgliedschaft. Foto: Verein

Würselen. Obwohl es Anfang 2015 gar nicht danach ausgesehen hatte, durfte der Heimatverein Würselen am Ende doch noch eine recht positive Bilanz für das vergangene Jahr ziehen. Bei der Mitgliederversammlung unter Leitung des Vorsitzenden Heinz Blankenheim fanden sich etliche treue Mitglieder ein.

Der Heimatverein zählt derzeit 269. 14 wurden neu hinzugewonnen. Dennoch schrumpfte die Zahl um neun Mitglieder im Vergleich zum Vorjahr.

Immer noch unbesetzt blieb das Amt des Geschäftsführers. Neu „eingerichtet“ wurde das Amt des Kulturbeauftragten. Gewählt wurde Heimatkundler Rolf Rüland. Er wird sich um heimatkundliche Belange des Vereins intensiver als bisher kümmern.

Im abgelaufenen Kalenderjahr wurden – so die Wanderwarte Gerda Loenissen und Martin Reuls – zehn Tages- und eine Halbtageswanderung sowie eine Jahresabschlussfahrt angeboten. Daran nahmen insgesamt 516 Mitglieder und Freunde des Vereins teil.

Diesmal wird eine Woche lang vom 19. bis 26. Juni im Hotel Betz in Bad Salmünster im Spessart Quartier bezogen. Zwei zusätzliche Termine wurden ins Programm aufgenommen: eine Führung auf der Burg Rode in Herzogenrath am 17. April und eine Besichtigung im Stadttheater Aachen am 7. Juli.

Mit seinem Café-Klatsch sprach der Heimatverein in 2015 die Mitglieder an, die nicht mehr an den angebotenen Wanderungen und Ausflügen teilnehmen können. Alle vier im Klosterstübchen des Seniorenzentrums St. Sebastian angebotenen Veranstaltungen waren recht gut besucht. Sie werden in 2016 fortgeführt.

Seit April 2012 ist der Heimatverein im Internet vertreten. Dort kann nun auch das aktuelle Programm aufgerufen werden. Statt der bisherigen Halbjahresprogramme wurde 2016 auf der Weihnachtsfeier Anfang Dezember erstmals ein Jahresprogramm überreicht beziehungsweise per Post zugestellt.

Angesichts der allgemeinen demografischen Entwicklung und der Vielzahl der Angebote verschiedener Vereine und Gruppierungen fanden in 2015 Gespräche zur Kooperation statt, an denen sich auch der Heimatverein Würselen beteiligte. Informationen wurden zur besseren Abstimmung von Terminen und Zielen ausgetauscht. Überlegungen wurden angestellt zur Zusammenarbeit bei einzelnen Projekten. Zum ersten Mal tagte der Arbeitskreis Würselener Heimatgeschichte. Es wurden ein Themenkatalog erstellt und weitere Treffen vereinbart.

Das Ausweisen von historischen Gebäudekomplexen ist bis auf den Nachtrag von sechs Schildern abgeschlossen. Sie werden durch den städtischen Dienst in naher Zukunft angebracht. Ein Plan mit Ortsteil bezogenen Rundwanderungen an den beschilderten historischen Gebäuden und Objekt „vorbei“ wird derzeit in Kooperation mit der Stadt erstellt. Ein Flyer oder eine Broschüre soll, so Vorsitzender Blankenheim, nähere Informationen zu einzelnen Schildern geben. Nach Fertigstellung dieses Infomaterials wird dieses auch auf der Homepage des Vereins öffentlich gemacht.

Positiv fiel der von Schatzmeister Heiner Wieting vorgelegte Kassenbericht aus. Die Kassenprüfer Horst Schneiders und Hans Poth attestierten ihm eine einwandfreie Arbeit. Verabschiedet wurde die nach neuen gesetzlichen Vorgaben überarbeitete und vom Notar geprüfte Satzung.

Eine stattliche Zahl von treuen Mitgliedern wurde geehrt – für zehn Jahre Maria Dautzenberg, Monika Jansen, Rita Kerres, Ruth Kerres, Arlette Kurschatke, Doris Rothkopf, Edelgard Schmitz und Käthe Wouters. Die zu ehrenden Silberjubilare heißen Heinrich und Maria Hülbüsch, Ingrid Roggensack, Ulrike Strüder und Agnes Wagner. Auf ihr 40-Jähriges im Heimatverein Würselen blickte Luzia Schaffrath zurück. Auf sechs Jahrzehnte Zugehörigkeit hatten es Josef Pohen und Hubert Pütz gebracht.

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