Heimatverein legt neue Publikation vor

Von: ehg
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Stellten das siebte Heft des Heimat- und Geschichtsvereins Euchen vor: (v. l.) Dr. Bruno Weyers, Wilhelm Imhäuser, Rudi Mohren, Roland Keller und Vorsitzender Peter Sistermann. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Nach der Franzosenzeit mit ihrer Verwaltungsstruktur gehörte der heutige Ortsteil Euchen 120 Jahre lang zur Gemeinde Broich. Um diese lange Epoche in der Euchener Geschichte aufleben zu lassen, präsentierte der Heimat- und Geschichtsverein im Herbst 2013 eine Bilderausstellung mit Fotos und Gemälden von Landschaften, Kirchen und Wohnplätzen, die für die Zeit der alten Gemeinde Broich typisch waren und auch heute noch sind.

Es wurde im Verein die Idee geboren, die alten Ansichten zu ergänzen und auf weitere Lebensbereiche auszudehnen. Und dort, wo es besonders interessant erschien und das Alte nicht bis in die Gegenwart überdauert hat, das Neue dem gegenüberzustellen. So entstand der Hauptbeitrag des siebten 180 Seiten umfassenden und reich bebilderten Heimatheftes, das jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Dazu begrüßte Vorsitzender Peter Kistermann auch Repräsentanten des Heimatvereins Haaren, des Heimatvereins Würselen und des Geschichtskreises St. Sebastian. Er bedankte sich bei der Kulturstiftung Würselen für die finanzielle Unterstützung. Alle teilnehmenden Mitglieder erhielten ein Exemplar kostenlos. Nicht-Mitglieder können das Heimatheft bei der Filiale der VR-Bank-Region Aachen, Lindener Straße 190-192, und bei der Geschäftsstelle der SK Aachen in Weiden, Hauptstraße 44, zum Preis von 15 Euro erwerben. 250 Stück wurden aufgelegt.

Geschäftsführer Dr. Bruno Weyers erläuterte die Inhalte des neuen Heimatheftes. Ergänzt wird der Hauptbeitrag durch weitere Texte, die sich mit Themen und Einrichtungen befassen, die ebenfalls für die Zeit dieser ersten Gemeinde typisch waren. Oder in ihrer Zeit gegründet worden sind, wie zum Beispiel der Anschluss an das Eisenbahnnetz. Es werden mit interessanten Bildern auch bei den noch jüngeren Lesern viele positive Erinnerungen durch sie wachgerufen, wurde doch die Strecke Aachen-Nord–Jülich bis in die 1980er Jahre hinein befahren. Auch die siebte Dokumentation wurde nur möglich, weil interessierte Leute beizeiten zahlreiche Dokumente und Fotos verwahrt und dem Verein zur Verfügung gestellt haben.

Diesen Fundus möchte, so Dr. Weyeres, der Verein ausbauen und die noch vorhandenen kleinen, kaum beachteten „Schätzchen“ (Fotos, Urkunden und Gerätschaften), die für immer verloren zu gehen drohen, in Augenschein nehmen sowie als Foto oder Kopie in das angelegte Archiv aufnehmen. Es liegt bereits so viel noch unveröffentlichtes geschichtliches Material vor, dass die Herausgabe des 8. Heimatheftes bereits auf den Weg gebracht werden konnte.

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