Heimatgeschichte im Netz: Kulturarchiv Würselen ist online

Von: nina
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Zusammen ins Netz: Der Startschuss für den Internetauftritt des Kulturarchivs der Stadt Würselen ist gegeben. Foto: Nina Krüsmann

Würselen. Im Alten Rathaus war es nun endlich soweit: Das Kulturarchiv der Stadt Würselen ging online. Seit einem Jahr hatte ein engagiertes ehrenamtliches Team daran gearbeitet, den Internetauftritt mit Leben beziehungsweise mit Inhalten zu füllen und den Sprung ins digitale Zeitalter zu wagen.

Konzeption und Ideen stammen von Achim Großmann, dem Vorsitzenden der Kulturstiftung, und Heinz Josef Küppers, dem Leiter des Kulturarchivs. Die Umsetzung hat die Firma Designkomplex übernommen, die bereits andere Projekte der Kulturstiftung mit Bravour realisiert hat.

„Ein großer Dank gilt unseren Partnern, dem Heimatverein Bardenberg und der Kulturstiftung der Sparkasse Aachen, die - zusammen mit der Kulturstiftung Würselen - dieses Projekt ideell und finanziell unterstützt haben”, betonte Großmann. Neben Bürgermeister Arno Nelles war auch Alt-Bürgermeister Werner Breuer anwesend, nämlich in seiner Funktion als Vorsitzender des Heimatvereins Bardenberg. „Die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Heimatvereinen ist uns sehr wichtig”, betonte Großmann. Es sei ein hartes Stück Arbeit gewesen. Viele Ideen, eine gute Konzeption und viel Herzblut steckten dahinter.

Die informative Seite hat bereits 17 Unterbereiche, die weiterhin beständig mit interessanten Bildern und Texten gefüllt werden. Bei der offiziellen Freischaltung der Seite präsentierte Großmann den Gästen unter anderem die Bestandsübersicht, Ansichtskarten und Fotos, die Rubriken Geschichtliches, Vereine, Persönlichkeiten und „Thema des Monats”. Auch Norbert Laufs, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Aachen, war begeistert.

Über die Stadtgrenzen hinaus stehe das Kulturarchiv für Qualität. „Natürlich ist die neue Seite nicht sofort komplett. Es wird eine Zeit lang dauern, bis nach und nach die vielen Informationen eingebaut sind - aber da es eine sehr flexible Seite ist, werden wir immer wieder Neues einbauen und Anderes herausnehmen”, erklärte Großmann.

Parallel arbeiten Dr. Franz Kerff, Jürgen Malzkorn, Norbert Güldenberg und Peter Schwan mit dem Archivprogramm an der Erstellung elektronischer Findbücher. „Wir sind also noch lange nicht fertig. Aber jetzt freuen wir uns erst einmal über den Schritt des Kulturarchivs in das digitale Zeitalter”, sagte der Vorsitzende der Kulturstiftung. Man hoffe, nun mehr und auch jüngere Mitbürger zu erreichen und Lust auf das kulturelle Erbe der Stadt und die Heimatgeschichte zu machen.
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