Alsdorf - Heftige Kritik am Winterdienst

Heftige Kritik am Winterdienst

Von: -ks-
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Alsdorfer Bürger fühlen sich von der Stadt aufs Glatteis geführt: Kritik wird an der Praxis geübt, per Räumfahrzeug die Gehwege mit Schnee zuzuschieben. Foto: Christoph Classen

Alsdorf. An derart viel Schnee in kurzer Zeit und dann noch zu Weihnachten kann sich Bürgermeister Alfred Sonders nicht erinnern. Dafür klingt ihm die aktuelle Kritik von Bürgern am Winterdienst der Stadt Alsdorf über Weihnachten laut im Ohr. „Da haben sich die Mitarbeiter Einiges anhören müssen”, sagt er.

Das allerdings zu Unrecht, wie er meint.

Stein des Anstoßes ist die Praxis der Mitarbeiter der Technischen Eigenbetriebe, den Schnee per Großgerät von der Straße und damit unweigerlich auf die Gehwege zu schieben. „Wir müssen schließlich die Hauptwege für Rettungsdienste und Feuerwehr freihalten”, betont der Bürgermeister. Er apelliert eindringlich an die Bürgerschaft, den Schnee von den Gehwegen möglichst in den Vorgärten oder auf andere Grundstücksteile zu schaffen.

Bürgermeister Sonders ist allerdings klar, dass der Appell mangels Platz oder Lageralternativen seine Grenzen hat und setzt auf den Einsatz von Landwirten für die Allgemeinheit. „Ich habe entsprechend Kontakt aufgenommen”, betont er. Ziel sei es, vor allem in den Ortschaften die weißen Massen aufzunehmen und aufs freie Feld zu schaffen, um für Entlastung zu sorgen.
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