Haushaltsmisere zwingt zur Schließung der Lehrschwimmbecken

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Würselen. Die Schließung der Lehrschwimmbecken in Würselen zeigt laut Walter Quadflieg in aller Deutlichkeit das Dilemma der Stadt.

Der UWG-Fraktionsvorsitzende: „Die Haushaltsmisere ist so gewaltig, dass sie von der Kommunalaufsicht nicht mehr ignoriert werden kann. Angefangen auf der alten Kreisebene über den Regierungspräsidenten bis zum Innenminister in Düsseldorf halten jetzt alle vereint den Daumen auf die Stadtkasse, und zwar sehr fest.”

Die UWG ist ebenfalls der Meinung: Man hätte die Lehrschwimmbecken rechtzeitig renovieren sollen, „anstatt in die Kalkhalden der Innenstadt und im Wurmtal und den Ausbau vom Flugplatz Merzbrück als Prestigeobjekte zu investieren”.

Die Renovierung von Straßen, Schulen und Sportstätten wären sinnvollere und wichtigere Geldausgaben gewesen. Den von der Schließung der Schwimmbecken betroffenen sportlich-aktiven Senioren zollt Quadflieg Respekt. Die Ausweglosigkeit der Finanzlage zwinge zur Einsicht in unumgängliche Sparmaßnahmen.

Neben der Hochachtung vor der Haltung des Vereins, die Sparzwänge zu bewältigen, bleibe allein der Trost, einen spürbaren Schritt zur Gesundung der städtischen Finanzen mitgetragen zu haben. Quadflieg: „Und mit jedem Schritt des Schuldenabbaus tragen alle dazu bei, dass die Zukunft unserer Kinder und Enkel ein wenig hoffnungsvoller wird.”

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