Würselen - Haushaltskasse: Müllentsorgung wird günstiger

Haushaltskasse: Müllentsorgung wird günstiger

Von: Beatrix Oprée
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Symbol Geld Euro Marc Müller/dpa
Schlug die Basisgebühr (die streng genommen „einwohnergleichwertbezogene Gebühr“ heißt) im ablaufenden Jahr mit 31,95 Euro zu Buche, so werden es im kommenden Jahr nur noch 29,95 Euro sein, ein Minus von 6,7 Prozent. Symbolfoto: Marc Müller/dpa

Würselen. Auf großartige Änderungen müssen sich die Würselener Bürger nicht einstellen, was die Gebühren für Abwasser, Abfall und Straßenreinigung angeht.

Während die Kanalbenutzungsgebühren konstant bleiben – 2,65 Euro pro Kubikmeter Schmutzwasser und 1,02 pro Kubikmeter Niederschlagswasser sowie 25 Euro pro Kubikmeter Schlamm aus Kleinkläranlagen – werden die Bürger beim Müll sogar eine leichte Senkung zu verzeichnen haben.

Schlug die Basisgebühr (die streng genommen „einwohnergleichwertbezogene Gebühr“ heißt) im ablaufenden Jahr mit 31,95 Euro zu Buche, so werden es im kommenden Jahr nur noch 29,95 Euro sein, ein Minus von 6,7 Prozent. Diese Fixgebühr umfasst die Nutzung des Wertstoffhofs, die Sperrmüllabholung, die Leerung der öffentlichen Papierkörbe – und die Entsorgung wilden Mülls.

Um 5,6 Prozent sinken die Kosten für den Restmüll, so dass eine 120-Liter Tonne im kommenden Jahr pro Leerung mit 6,69 Euro zu Buche schlägt (bislang 7,06 Euro), die 240 Liter Tonne wird für 13,37 Euro (14,12 Euro) geleert, 770 Liter für 42,90 Euro (45,31 Euro) und der 1100-Liter-Container für 61,28 Euro (64,72 Euro). Die Gebühr für die Biotonne sinkt um 2,2 Prozent von 22,38 auf 21,90 Euro. Die 70-Liter-Abfallsäcke kosten 2018 nur noch 4,40 statt 4,65 Euro. Grund für die günstige Gebührenentwicklung: Rücklagen respektive geringere Kosten der Regioentsorgung.

Ähnlich günstig sieht es bei Straßenreinigung und Winterdienst aus: Die Straßenreinigung im Sommer wird um 10 Cent pro laufender Meter teurer und beträgt im kommenden Jahr somit 1,81 Euro, der Winterdienst sinkt im Gegenzug um 9 Cent auf 91 Cent – macht alles in allem eine Steigerung von gerade einmal einem Cent pro Meter. Der Grund: im Vergleich kurze Winterperioden im Mittel aus den vergangenen fünf Jahren. Teurer wird es indes für Anlieger in der Innenstadt: Die hier vorgenommene „Handreinigung“ steigt von 3,81 auf 4,11 Euro pro Straßenmeter.

Interessante Relation: Die Entsorgungskosten des Straßenkehrichts werden für das kommende Jahr auf 10.000 Euro veranschlagt, von denen 3000 Euro von Hand „zusammengefegt“ werden. In gleicher Dimension werden die Streusalzkosten kalkuliert, rund 10.173 Euro. Zugrunde liegen auch hier die Verbrauchswerte aus fünf Jahren (2012 bis 2016), die starken Schwankungen unterlagen, sowie der günstige Anschaffungspreis aus 2016 von 73,78 Euro pro Tonne. Der Spitzenverbrauch in diesem Zeitrahmen wurde 2013 mit 342 Tonnen verzeichnet, wohingegen im Folgejahr nur 46 Tonnen ausgebracht wurden. In 2015 waren es 126 und in 2016 wiederum nur 53,4 Tonnen.

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