Harter Winter: Fischsterben im Teich des Kalkhaldenparks

Von: ehg
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Würselen. Der Teich auf dem Dreiecksplatz an der Elchenrather Straße ist kürzlich großräumig mit einem Gitterzaun abgesperrt worden. Der Grund: An der Oberfläche schwamm eine Vielzahl toter Fische. Den Bürgern sollte, wie der Leiter der Kommunalen Dienstleistungsbetriebe (KDW), Franz-Josef Mahr, auf schriftliche Anfrage der FDP-Fraktion mitteilte, der ekelerregende Anblick der zum Großteil schon verwesten Fische erspart bleiben.

Von dem Fischsterben sei die Untere Landschaftsbehörde in Kenntnis gesetzt. Was sich aber als nicht notwendig erwiesen habe, weil es sich nicht um ein natürliches Gewässer handelt, heißt es in der KDW-Stellungnahme.

Belüftung zu kostenintensiv

Drei Tage später wurde die Wasserfläche abgefischt, rund 40 Kilogramm toter Fische. Bei ihnen handelte es sich vorwiegend um Spiegelkarpfen, Karauschen und Rotfedern. Im Anschluss daran wurde die Absperrung wieder aufgehoben. Das Verenden der Fische sei - so Mahr - vermutlich auf Sauerstoffmangel in dem zugefrorenen Teich zurück zu führen. Ausdrücklich weist er darauf hin, dass der Teich nicht als Fischgewässer angelegt worden sei. Die Fische seien, durch wen auch immer, wild eingesetzt worden. Für die Pflege und Unterhaltung des Teiches sei die KDW nicht zuständig gewesen. Mahr verweist auf den Technischen Beigeordneten Till von Hoegen. Nach dessen Einschätzung sei ein Fischbesatz nicht notwendig, da selbst reinigende Pflanzen eingesetzt worden seien.

Geklärt werden muss nunmehr, was mit der Vielzahl der im Teich noch lebenden Fische weiter geschehen soll. KDW-Betriebsleiter Mahr empfiehlt „ein Abfischen des Teiches mittels Strom durch berechtigte Personen”. Durch den Stromstoß werden die Fische betäubt. Sie können dann gefangen und an geeigneter Stelle ausgesetzt werden.

Es bestünde aber auch die Möglichkeit, den Teich zu belüften und die Fische in ihm zu belassen. Was aber sehr kostenintensiv sein dürfte. Allein schon deshalb favorisiert er angesichts der angespannten Haushaltslage der Stadt das Abfischen. Fraktionsvorsitzender Hans Carduck betonte gegenüber unserer Zeitung darin einwilligen werde.
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