Harmonieverein St. Petrus: Mit schwungvoller Musik ins neue Jahr

Von: yl
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Einmal mehr bereitete das Orchester des Harmonievereins St. Petrus Baesweiler zusammen mit dem Jugendorchester den zahlreichen Besuchern des Neujahrskonzertes einen stimmungsvollen Abend. Foto: Longerich

Baesweiler. Im Pädagogischen Zentrum des Gymnasiums Baesweiler hatte der Harmonieverein St. Petrus zum Neujahrskonzert geladen. Günter Berg, stellvertretender Vorsitzender des Harmonievereins, begrüßte die fast 500 Besucher aufs herzlichste, bevor das Jugendorchester unter der Leitung von Johannes Schamberg die ersten musikalischen Taten sprechen ließ.

Mit „High Adventure“ von Paul Lavander begann der Abend schwungvoll und feierlich. Beim zweiten Stück kamen nicht nur die Fans der „Herr-der-Ringe“-Filme auf ihre Kosten: Die jungen Musiker zelebrierten das Stück „Into the West“ (Howard Shore) aus der Blockbuster-Reihe gefühlvoll und andächtig. Beethovens Klassiker „Ode an die Freude“ wurde dem Publikum zum Abschluss ihres Auftrittes präsentiert, bevor das Jugendorchester sich seinen verdienten und lang anhaltenden Applaus abholte.

Das Stammorchester, dirigiert von Jürgen Reimann, eroberte anschließend die Herzen der Zuhörer mit der Darbietung des Einzugsmarsches aus „Der Zigeunerbaron“ buchstäblich im Sturm. Das Repertoire des in zwei Blöcke aufgeteilten Auftritts hatte zunächst klassische Stücke wie den „Vergnügungszug“ von Johann Strauß Junior und Johann Schrammels „Wien bleibt Wien“ im Angebot. Andächtige und schwungvolle Arrangements wurden zu einem mitreißenden Klassik-Potpourri kombiniert.

Während sich das Orchester eine verdiente Pause genehmigte, wurden vom Vorsitzenden Detlef Tylewski verdiente Fördermitglieder geehrt. Elke Nose Dickmann, Reinhold Petschel, Heinz Keller und Wilhelm Nacken unterstützen nunmehr seit jeweils 40 Jahren den Verein.

Nach einer kleinen Pause wartete auf das Publikum ein besonderer Leckerbissen: Das junge Musiker-Trio „3Klang“, bestehend aus den Orchestermitgliedern Bastian Kind, Michael Schneider und Dario Mesquida Nogueira, heizte mit flottem Swing und Jazz ein. Besonders ihre Eigenkomposition „Summerfeelings“ wusste zu überzeugen. Abgerundet wurde das Konzert mit dem zweiten Auftritt des Stammorchesters.

Hier hatten die Damen und Herren ganz im Kontrast zum ersten Teil ein poppig-modernes Medley von „Michael Bublé in Concert“ vorbereitet. Analog dazu wurden die bekanntesten Hits von Helene Fischer mit Bravour neu interpretiert. Das Publikum dankte bei Verklingen des letzten Tons mit stehenden Ovationen und wurde danach traditionell mit dem Radetzky-Marsch in das neue Jahr entlassen.

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